+
Über ein gelungenes Werk freuen sich Reinhard Fiedler (Fink-Verlag), Werner Gloßner (Private Brauereien e.V.) Bürgermeisterin Eva Bönig, Nikolaus Dawo (Hofbrauhaus), Landrat Josef Hauner und Herausgeber Joachim Hambergfer (v. l. ).

Buch-Neuerscheinung

Da, wo das Bier wächst

Freising - Es soll, so sagt Joachim Hamberger, Identität stiften und stärken, „Heimatbewusstsein schaffen“: das Buch mit dem Titel „Bier im Landkreis Freising“, das gestern vorgestellt wurde. Auf knapp 150 reich bebilderten Seiten werden anlässlich des 500. Geburtstages des Bayerischen Reinheitsgebots am 23. April „Geschichten rund ums Bier“ erzählt, wie der Untertitel des Buches besagt.

Hamberger, der als Herausgeber des Buches fungiert, das im Freisinger Fink-Verlag erschienen ist, betonte gestern bei der Präsentation des Werkes, dass Stadt und Landkreis Freising „ganz besondere Gründe“ hätten, im Jahr 2016 das „Kultgetränk“ zu feiern. Denn viele Menschen hätten im Landkreis auf vielerlei Arten mit Bier zu tun – wenn schon nicht beruflich, dann zumindest in ihrer Freizeit. Kurz: „Bier ist also die Seele des Landkreises.“ So ähnlich sahen das auch Landrat Josef Hauner und Bürgermeisterin Eva Bönig. Freising, so der Landrat, sei „historisch, wissenschaftlich, technisch und kulturell die Bierstadt schlechthin“, das Freisinger Land sei „da, wo das Bier wächst“. Bönig lobte das Buch als Geschenk an Patrioten und würdigte die vielen Geschichten, die die zahlreichen Facetten der Bierstadt und des Bierlandkreises Freising beleuchteten. Dazu gehören Porträts – beispielsweise von Elisabeth Hörhammer-Giamattei, der ersten bayerischen Braumeisterin, oder auch von Theodor Ganzenmüller und Ludwig Petuel –, aber auch Gespräche mit Bierpapst Ludwig Narziss und Stadtführer Robert Forster. Außerdem werden die wichtigsten Braustätten des Landkreises vorgestellt, Biersorten vom Craftbeer bis zum Zwickel behandelt, man erfährt etwas über Hopfenköniginnen und selbstverständlich über die Forschung und Wissenschaft auf dem Campus Weihenstephan. Das alles war auch Grund genug für Werner Gloßner, den Hauptgeschäftsführer des Vereins Private Brauereien Bayern e.V., das Projekts Hambergers zu unterstützen. Denn auch er wusste: „Das Buch ist wichtig für die Identität.“ 2000 Exemplare gibt es von dem Buch, dessen Layout und Produktion der Fink-Verlag sehr gerne übernommen habe, wie Reinhard Fiedler betonte. 16,90 Euro kostet das gute Stück und ist im örtlichen Buchhandel zu haben. Sieben Autoren und zwei Fotografen haben daran mitgearbeitet, dass auch auf diese Weise dem 500. Geburtstag des Bayerischen Reinheitsgebots gehuldigt wird. Wie hatte Hamberger gesagt? „Freising ist nicht nur eine Wiege des Bieres, sondern auch der Bierbrauer.“

Andreas Beschorner

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Herbert Held steigt vom Stellvertreter zum Bauamtsleiter auf
Moosburg - Die Nachfolge an der Spitze des Bauamts ist geklärt: Herbert Held, langjähriger stellvertretender Leiter, wird zum 1. April neuer Amtschef. Gleichzeitig …
Herbert Held steigt vom Stellvertreter zum Bauamtsleiter auf
Dellnhauser Volksmusikfest: Ganzes Bündel an Höhepunkten geplant
Au/Hallertau - In Au wurde jetzt das Programm des diesjährigen Dellnhauser Volksmusikfests vorgestellt. Die Besucher dürfen sich auf viele Highlights freuen.
Dellnhauser Volksmusikfest: Ganzes Bündel an Höhepunkten geplant
25 Jahre im Erdinger Moos: Der Flughafen feiert
Zum Geburtstag hat sich der Flughafen München mit der Jahresbilanz selbst einen Rekordgeschenk beschert: Mehr Fluggäste, mehr Flugbewegungen und mehr Gewinn. Doch nicht …
25 Jahre im Erdinger Moos: Der Flughafen feiert
Mesnerhaus in Neufahrn: Konkrete Pläne, aber noch keine Genehmigung
Auch wenn es manchen nicht schnell genug geht: Die Sanierung des Mesnerhauses als Stätte der Bildung und Kultur nimmt Formen an. Architekt Reinhard Fiedler hat jetzt …
Mesnerhaus in Neufahrn: Konkrete Pläne, aber noch keine Genehmigung

Was denken Sie über diesen Artikel?

Kommentare