Geduldig warteten die Kunden in einer riesigen Schlange vor dem Hagebaumarkt in Lerchenfeld, bis sie an der Reihe waren. Denn aus Sicherheitsgründen ließ die Marktleitung nicht mehr als 100 Leute gleichzeitig in den Markt.
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Geduldig warteten die Kunden in einer riesigen Schlange vor dem Hagebaumarkt in Lerchenfeld, bis sie an der Reihe waren. Denn aus Sicherheitsgründen ließ die Marktleitung nicht mehr als 100 Leute gleichzeitig in den Markt.

Wiedereröffnung in Freising

Corona-Beschränkungen gelockert: Sofort startet rekordverdächtiger Ansturm auf Hagebaumarkt

  • Manuel Eser
    vonManuel Eser
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Während der Corona-Pandemie bleiben Baumärkte in Bayern bisher geschlossen. Nun durften sie wieder öffnen. Der Hagebaumarkt in Freising erlebte einen wahren Ansturm.

  • Seit dem heutigen Montag (20. April) dürfen Baumärkte in Bayern wieder öffnen.
  • Der Hagebaumarkt in Freising erlebte einen wahren Ansturm.
  • Die Warteschlange war zwischenzeitlich beachtlich.

Freising – Eine so lange Warteschlange vor dem Hagebaumarkt hat Freising noch nie gesehen. Schon am 13. März, dem Tag, an dem Ministerpräsident Markus Söder unter anderem entschieden hat, dass sämtliche Baumärkte vorläufig schließen müssen, war der Andrang nicht von schlechten Eltern gewesen. Viele Bürger hatten sich vor Beginn der Ausgangsbeschränkungen noch mit Material für Garten- und Heimwerker-Tätigkeiten eingedeckt. Doch das war nichts im Vergleich zu dem Ansturm, den der Hagebaumarkt bei Wiedereröffnung am Montag erlebte.

„Die Warteschlange hat am Vormittag bis zum Lidl rübergereicht“, berichtet Marktleiter Ludwig Drexler. Mit anderen Worten: Sie war mehrere hundert Meter lang. Die Leute seien aber sehr diszipliniert. Alle Vorschriften würden beachtet, Sicherheitsabstände eingehalten. „Die Menschen sind auch geduldig“, betont Drexler. „Es gibt kein negatives Wort wegen der Wartezeiten. Im Gegenteil: Alle freuen sich, dass wir jetzt wieder aufhaben.“ Die meisten würden in Richtung Gartenbau-Abteilung marschieren.

Corona: Baumärkte in Bayern öffnen wieder - Nicht mehr als 100 Kunden gleichzeitig

Aus Sicherheitsgründen lässt die Marktleitung nicht mehr als 100 Kunden gleichzeitig in den Markt. Mitarbeiter achten am Eingang darauf, dass nicht zu viele ins Gebäude strömen. „Damit agieren wir zugunsten der Sicherheit noch vorsichtiger, als es eigentlich vorgeschrieben ist“, erklärt Drexler. Die Angestellten wurden im Vorfeld der Wiedereröffnung gut präpariert, arbeiten mit Handschuhen und Mundschutz, an den Kassen wurden Plexiglasscheiben installiert. Zudem werden die Einkaufswagen regelmäßig desinfiziert.

Lesen Sie auch die bizarre Geschichte einer Abschiebehaft, die das Landratsamt Freising inmitten der Corona-Pandemie veranlasst hat.

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