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Öffnung am Montag: So bereiten sich Gärtnereien und Baumärkte vor

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Gut gerüstet: Ernst Baumgartner, Seniorchef der Freisinger Gärtnerei, sagt: „Bei uns ist im Freien Platz genug, um den Mindestabstand und die Hygienemaßnahmen einhalten zu können.“ Die Kunden sollten aber etwas mehr Zeit mitbringen. © Lehmann

„Ran ans Beet“ heißt es nächste Woche: Für kommenden Montag rüsten sich auch im Landkreis die Baumärkte und Gärtnereien, deren Chefetagen erleichtert über die Lockerungen in der Corona-Krise sind.

Landkreis – „Ran ans Beet“ heißt es nächste Woche: Für kommenden Montag rüsten sich auch im Landkreis die Baumärkte und Gärtnereien, deren Chefetagen erleichtert über die Entscheidung aus der Staatskanzlei sind.

Abstandsregelung? „Kein Problem“

Die Gärtnerei Königsgütler in Au durfte bereits Kräuter und Lebensmittel verkaufen. „Ich habe gehofft und vermutet, dass König Söder Gnade mit uns hat“, berichtet Maria Sansoni. Aus diesem Grund mangelt es der Gärtnerei auch an nichts: „Wir haben unser gesamtes Blumen- und Pflanzensortiment vorrätig, am Sonntag kommt noch eine neue Ladung Kräuter.“

Ähnlich sieht es bei der Gärtnerei Extragrün in Attaching aus. Hier wird sehr viel selbst produziert. Es seien also genügend Pflanzen für den Verkaufsstart am Montag vorhanden, sagt Veronika Bauer. Um die Abstandsregeln macht man sich indes keine Sorgen: Schließlich verfügt die Gärtnerei in Attaching über ein großes Freigelände. „Es dürfte kein Problem sein, genügend Platz für die Abstandsregelung zu lassen“, heißt es von der Betriebsleitung.

Auch den Königsgütlern kommt ihr riesiges Verkaufsgelände zugute: „Der Abstand ist bei uns kein Problem“, so Sansoni. Das Maskengebot, das die Staatsregierung ausgesprochen hat, nehmen sich die Auer Gärtner sehr zu Herzen: Maria Sansoni hat einen Vorrat an Masken bestellt. Auch Desinfektionsmittel stehe ausreichend zur Verfügung. An der Kasse hat die Gärtnerei sich dazu entschieden, die vorgeschriebenen 1,50 Meter Abstand sogar zu verdoppeln: „Mit drei Metern Abstand ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite.“

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„Unser Verkauf findet nur im Freien statt“

Distanz, keine Selbstbedienung und Mundschutz: Das sind unter anderem die Sicherheitssäulen der Freisinger Gärtnerei Baumgartner „Unser Verkauf findet nur im Freien statt, das Personal steht hinter Plexiglasschutz und die Ausgabeschalen werden nach jedem Kunden desinfiziert“, erklärt Petra Baumgartner.

„Wir sind gut gerüstet“, sagt auch Ludwig Drexler, der Marktleiter des Hagebaumarkt in Freising. Für die Mitarbeiter habe man mit Mundschutz und Handschuhen, Visier-Schilden und Plexiglasscheiben an den Kassen diverse Schutzmaßnahmen getroffen. Zudem stehe Desinfektionsmittel für Hände und Einkaufswagen zur Verfügung. „Wir schauen, dass in unserem Haus maximal 100 Leute, inklusive der Mitarbeiter, sind“, sagt Drexler. Die Kunden würden einen desinfizierten Wagen und einen Einlass-Chip bekommen – somit habe man immer die Kontrolle, wie viele Leute im Markt sind. Nach jedem Besucher würden die Einkaufswagen desinfiziert, kündigt Drexler an. Auch auf dem Parkplatz habe man Vorkehrungen getroffen: „Wir haben einen Anstell-Bereich für die Kunden abgesteckt“, erklärt der Marktleiter.

Alles in allem sei man bemüht, „den gewohnten Service unter den vorgegebenen Sicherheitsvorkehrungen“ anzubieten, sagt Ludwig Drexler. Aber die Devise lautet: „Die Sicherheit geht für beide Seiten auf alle Fälle vor.“ 

Pascale Fuchs, Andrea Hermann

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