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Die Laienbühne Freising stellte dar, wie Bischof Arbeo von Freising Benediktiner-Mönche in das 769 von Herzog Tassilo III. gegründete Kloster Innichen begleitet.

Freisinger Delegation zu Gast in Südtiroler Partnergemeinde

1250 Jahre Innichen: Ein Fest mit Freisinger Freunden

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Da wird Geschichte lebendig. Innichen feiert Geburtstag- und Freising schickt den Bischof vorbei.

Innichen/Freising – Unter dem Motto „1250 Jahre – ein Fest für Innichen“ nutzt die Südtiroler Marktgemeinde Innichen das große Jubiläum zu einem Jahresprogramm mit Gelegenheiten zum Rückblick, zur Reflexion der Gegenwart, aber auch für den Gewinn neuer Perspektiven.

Historischer Festzug

Nach der Teilnahme an der offiziellen „Geburtstagsfeier“ der Partnergemeinde Anfang Juni reiste eine Freisinger Delegation um OB Tobias Eschenbacher Mitte Juli erneut nach Südtirol, um auch aktiv am historischen Festzug teilzunehmen, der nach langer auf aufwändiger Vorbereitung zu einem der Höhepunkte im Jubiläumsjahr zählt.

Blumenschmuck in den Stadtfarben: Der geschmückte Mariendom stand beim Festzug in Innichen im Zentrum des Freisinger Festwagens.

Schon im Anschluss an die Musikkapelle Innichen und den Festwagen der Marktgemeinde Innichen folgte der Freisinger Festwagen mit dem Freisinger Mariendom, festlich geschmückt von Stadtgärtner Anton Eichenlaub in den Stadtfarben.

Großer Applaus

Der große Applaus galt auch der nachfolgenden Fußgruppe der Laienbühne Freising. Ihr Thema: Bischof Arbeo von Freising geleitet Benediktiner-Mönche in das von Herzog Tassilo III. gegründete Kloster Innichen.

Begeistert gefeiert und viel fotografiert: Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Freising überbrachte beste musikalische Grüße aus der Domstadt. 

Musikalische Grüße aus Freising entsandte der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Freising unter Leitung von Roland Goerge.

Der historische Hintergrund für den gewaltigen Festzug mit insgesamt 31 Festwägen, Fußgruppen und Musikkapellen: Herzog Tassilo III. hatte im Jahre 769, also vor 1250 Jahren, das Kloster Innichen gegründet und damit eine religiöse und kulturelle Landmarke von hohem Rang in einen alpinen Kernraum gesetzt. Damit entstand im dünn besiedelten Hochpustertal, an strategischer Stelle, ein Kultort von großer Ausstrahlung. Bayernherzog Tassilo schenkte diese Besitzung 769 dem Abt Atto des Klosters Scharnitz, das ein sogenanntes Eigen- oder Hauskloster von Freising war. Innichen gelangte somit automatisch in den Besitz des Bistums Freising und blieb es bis zum Jahr 1803 und der Säkularisation.

Nach dem Festzug konnten sich die Teilnehmer sowie die Delegation um OB Tobias Eschenbacher im „Marktlfest“ bei Speis und Trank stärken. Beliebter Treffpunkt waren erneut die Stände der KAB Freising-St. Lantpert Lerchenfeld, die schon traditionell Freisinger Spezialitäten und Biere mit Unterstützung der Staatsbrauerei Weihenstephan anboten.  

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