International Business Interkulturelles Training
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Grenzenloser Dialog: Bei Geschäftsterminen können nicht nur Sprachbarrieren, sondern auch interkulturelle Missverständnisse hinderlich sein.

Interkulturelle Kompetenz

Wo sich die ganze Geschäftswelt trifft

Freising - Kulturelle Kompetenz ist ein viel beschworenes Wort. Tatsächlich ist sie unerlässlich, um auf internationaler Ebene Geschäfte abzuwickeln. Und manchmal fängt das schon in Österreich an.

Als Boomregion ist die Arbeitswelt im Landkreis Freising teilweise sehr international geprägt – nicht nur in Bezug auf die Wirtschaftskontakte, sondern auch was die Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt angeht. Daher ist interkulturelle Kompetenz eine Fähigkeit, die immer häufiger gefordert wird – in Dienstbesprechungen mit Teilnehmern aus aller Herren Länder, bei Geschäftsbeziehungen rund um den Globus oder für Bewerbungen bei ausländischen Firmen, die in Deutschland aktiv sind.

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Denn man muss wissen, dass im Geschäftsleben im Ausland so einiges ganz anders läuft als hierzulande: Schlafende Seminarteilnehmer in Japan, eine herzliche Umarmung vom spanischen Geschäftspartner oder das ständige Ins-Wort-Fallen in brasilianischen Meetings: Wer völlig unbedarft an die kulturellen Unterschiede herangeht, tritt leicht in Fettnäpfchen. Viele Unternehmen schicken ihre Mitarbeiter deshalb in spezielle Trainingsseminare. Denn wenn man weiß, wie der Andere tickt, kann man bessere Geschäfte machen. Es ist wichtig, sich mit den Besonderheiten des gastgebenden Landes oder der Kultur des Gastes vertraut zu machen, sonst sind Missverständnisse vorprogrammiert.

Ein "Nein" ist nicht nur in Asien unhöflich, sondern auch in Österreich

Deutsche neigen eher dazu, sich auf die Sache zu konzentrieren. Sie sind eher sachorientiert, konzentrieren sich ganz auf die Inhalte und Aufgaben und haben die persönliche Beziehung nicht so stark im Fokus. Es geht beim Kommunizieren mit anderen Ländern aber häufig um das Wie. In vielen Kulturen ist die Kommunikation viel subtiler und kontextabhängiger. In Deutschland sagt man, was man denkt, ist eindeutig und unverschlüsselt. Doch nicht nur in Asien, sondern schon in Österreich wird ein „Nein“ als unhöflich empfunden. Das muss man wissen, um die Aussagen des Geschäftspartners richtig einordnen zu können.

Da schon wenige Unachtsamkeiten großen Schaden anrichten können, sind spezialisierte interkulturelle Trainingsangebote in Großkonzernen schon lange Usus. Auch der Mittelstand entdeckt sie zunehmend für sich. Die Anbieter offerieren Schulungen für nahezu jedes Land von Brasilien über Südafrika bis Indonesien.

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