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Arbeiten laufen

Darauf freut sich Freising: Aus dieser Baustelle wird ein Bad

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Freising - Die Badesaison in Freising ist vorbei – und schon rücken die Bagger in Lerchenfeld an. Das Kassenhaus und ehemaliges Bademeister-Wohnhaus werden derzeit abgerissen. Danach wird dort eine Straße angelegt, damit schweres Gerät problemlos auf’s Gelände der Bad-Baustelle  kommen kann.

Insgesamt werden bis zur Fertigstellung des neuen Hallen- und Freibads in Lerchenfeld zur Badesaison des Jahres 2018 25 000 Kubikmeter Erdreich bewegt, werden 6500 Kubikmeter Stahlbeton verbaut und 5400 Quadratmeter Fläche verputzt, damit zum Schluss 44 000 Kubikmeter umbauter Raum entstehen. Die Kosten: über 31 Millionen Euro (nach der Kostenrechnung vom November 2015).

Dann wird es auf dem Gelände am Rabenweg im neuen Hallenbad ein Sportbecken, ein Lehr-Schwimmbecken, ein Freizeitbecken und ein Kleinkindbecken geben. Es wird eine Gastronomie mit 50 Sitzplätzen entstanden, außerdem ein Parkhaus mit 120 Stellplätzen am Rabenweg errichtet sein. Und auch ein großzügiger Saunabereich wird seine Pforten öffnen.

Doch bis dahin ist noch einiges zu tun, wie Andreas Voigt, Werksleiter der Stadtwerke Freising, erklärt: „Jetzt wird gerade der Eingangsbereich und das Bademeister-Wohnhaus abgerissen, um den Weg zu den weiteren Arbeitsschritten freizumachen.“ Denn an den neu entstehenden „Löchern“ wird eine Baustraße angelegt, auf der die schweren Maschinen künftig auf das Gelände rollen können. Ein provisorischer Eingangsbereich wird dann einige Meter weiter weg neu gebaut.

Beim Hallenbad habe man bautechnisch bereits das Erdgeschoß-Niveau erreicht, wie Voigt mitteilt. Es folge jetzt das Betonieren der Innenbecken: „Übrigens liegen wir mit allem sehr gut im Zeitplan“.

Bis September 2017 werden anschließend das neue Außenbecken, das Parkhaus (120 Stellplätze) und der Saunagarten mit den dazugehörigen Gebäuden realisiert. Dazu muss das Krakenbecken noch vor der Freibadsaison abgebrochen werden. Dennoch soll auch 2017 der Badebetrieb im Sommer weiterlaufen. Allerdings schließen laut Voigt schon Anfang September die Pforten. Ab dann werden die restlichen beiden Becken und alle Gebäude im Freibad entfernt – und im Hallenbad erfolgt der Innenausbau. Dann geht’s im November in Phase 7, die den Endspurt einläutet: Alle Außenanlagen mit den neuen Liegeflächen werden hergestellt. Voigt: „Wenn alles glatt läuft, wird der gesamte Komplex rechtzeitig zum Saisonstart im April 2018 eröffnet. Ab dann werde laut Voigt auch das Hallenbad ganzjährig zur Verfügung stehen – ein Novum. „Das bietet in den Übergangszeiten und bei schlechtem Wetter große Vorteile.“

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