Monsignore Peter Lederer wird auf Dauer Nachfolger von Pfarrer Axel Windecker.

Dekan Peter Lederer übernimmt St. Lantpert hauptamtlich

Pfarrherr von 18 000 Gläubigen

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Eine Mammutaufgabe wartet auf Freisings Dekan Peter Lederer: Er wird Nachfolger von Axel Windecker als Pfarrer von St. Lantpert – und zwar nicht kommissarisch, wie bisher angekündigt, sondern auf Dauer. Hauptamtlich.

Freising – „Ich muss mich selbst erst einmal hineinfinden“, gab Dekan Peter Lederer angesichts der Riesenaufgabe gestern zu. Der Monsignore war 2013 von Oberammergau nach Freising-St. Georg gewechselt und ist seit der Gründung des Pfarrverbands St. Korbinian im Jahr 2014 für rund 11 700 katholische Gläubige der Pfarreien St. Georg, St. Jakob Vötting, St. Ulrich Pulling und der Filialen St. Ulrich Hohenbachern sowie St. Peter und Paul Achering zuständig.

Nach Pfingsten, genauer gesagt ab Juni, wenn der bisherige Lerchenfelder Pfarrer Axel Windecker seinen Umzug in seinen neuen Wirkungsort Unterhaching stemmt, wächst Peter Lederers bisheriger Wirkungskreis um weitere rund 6000 Gläubige aus der Pfarrei St. Lantpert sowie deren Filialen Attaching und Eittingermoos. Das bedeutet, Verwaltung und Gottesdienste für dann rund 18 000 Katholiken zu schultern.

Wie die Nachfolge Axel Windeckers aussehen soll, das war ein „langer Überlegungsprozess“, räumt Peter Lederer ein. Der sei im engen Schulterschluss mit dem sogenannten Regionalteam Nord, in dem die Referenten und engen Mitarbeiter von Bischofsvikar Bernhard Haßlberger zusammenarbeiten, geschehen. Gemeinsam wurde besprochen und abgewogen – immer im Zusammenwirken mit dem Ordinariat. Der Dekan: „Es wurde bald deutlich, dass die Lerchenfelder Pfarrstelle nicht ausgeschrieben würde.“ Es fehle ganz einfach der Priesternachwuchs, erklärt er. So lief schließlich alles auf Lederers künftige Doppelführung des Pfarrverbands und der Lerchenfelder Pfarrei hinaus: „Da müssen jetzt die Details der Seelsorge und der Verwaltung festgelegt werden. Ich weiß nicht, was da alles auf mich zukommt.“

Der Monsignore sei in seiner Priesterlaufbahn bereits dreimal in neue Wirkungsstätten gekommen, wie er sagt: „Das waren Peiting, Oberammergau und schließlich Freising. Aber da traf ich mit leerem Terminkalender ein. Nach Lerchenfeld komme ich mit einem vollen.“ Deshalb werde er sich im Mai mit dem dortigen Pfarrgemeinderat zusammensetzen und erste Eckpunkte abklopfen: „Da brauche ich einfach Unterstützung und Orientierung.“ Eines sei klar: „Ich kann nicht überall gleichzeitig sein.“ So werde der Pfarrer Termine im Pfarrverband, bei denen er „sonst immer war“, auch mal abgeben müssen.

Zumindest die Gottesdienste wird Peter Lederer ab Juni nicht allein stemmen müssen: „Mir wurde zugesagt, dass ich einen Zelebranten bekommen werde.“

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