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St 2350: Kreuzung wird fit gemacht für die Tangente

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Von: Wolfgang Schnetz

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Einen Überblick über die Abfolge der Bauphasen im Kreuzungsbereich der Staatsstraße St 2350 (vormals B 11) und der Kreisstraße FS 44 zur Anbindung der Westtangente vermittelt diese Skizze. Bauphase 1 ist in Braun dargestellt, Bauphase 2 in Orange, Bauphase 3 in Grün, Bauphase 4 in Blau, Bauphase 5 in Gelb und Bauphase 6 in Rosa. Zum Schluss werden die neuen Markierungen und die neue Ampelanlage gesetzt. © Grafik: Sehlhoff GmbH

Gleich nach Ostern ist Baubeginn für den künftigen Anschluss der Westtangente an die Staatsstraße 2350 (ehemalige B 11) und die Kreisstraße FS 44: In mehreren Bauabschnitten wird die Kreuzung ab Dienstag, 3. April, auf die Anbindung der Westumfahrung vorbereitet.

Freising – Wie die Stadt Freising mitteilt, könne der Verkehr bis zum Abschluss der Arbeiten Ende November weitgehend aufrechterhalten werden. Allerdings gibt es einige Änderungen: Aufgrund der Bautätigkeit wird die Geschwindigkeit generell auf 30 km/h begrenzt. Die bisherige Ampelanlage wird am Mittwoch, 4. April, mit Ende des Berufsverkehrs gegen 9 Uhr stillgelegt. Der Verkehr wird dann bis in den Spätherbst mit Baustellenampeln geregelt. Baukosten für den Umbau des Kreuzungsbereichs: rund 2,2 Millionen Euro.

Der Geh- und Radweg entlang der Staatsstraße 2350 war bereits für die vorausgegangenen, umfangreichen Sparten-Umverlegungen (Gas, Wasser, Strom) vollständig gesperrt worden und erfolgt seither über die Schlüter-Allee. Stadt-Pressesprecherin Christl Steinhart: „Der eigentliche Kreuzungsumbau beginnt direkt nach den Osterfeiertagen. Weil eine Vollsperrung dieses wichtigen Knotenpunkts nicht möglich ist, erfolgt der Umbau dabei in mehreren Phasen.“ Zudem müssen die vorhandenen Fahrbahnen um einige Abbiegespuren erweitert werden. Dazu ist eine Verbreiterung der Fahrbahndämme nötig, was mit großen Erdbewegungen verbunden ist. Zudem wird die Asphalt-Deckschicht im Kreuzungsbereich vom alten Schlütergebäude bis zur Molkerei Weihenstephan erneuert und eine neue Ampelanlage hergestellt.

Für jede der geplanten sechs Bauphasen muss der Verkehr über die noch vorhandene Fahrbahn oder die bereits neu hergestellten Bereiche geleitet werden. Steinhart: „Mit einem mehrfachen Wechsel der Verkehrsführung ist zu rechnen, wobei aber alle Fahrtrichtungen die meiste Zeit befahrbar bleiben.“ Um eine Gefährdung der Verkehrsteilnehmer und auch der hier tätigen Bauunternehmen auszuschließen, wird die Geschwindigkeit im Baustellenbereich generell auf 30 Stundenkilometer beschränkt.

Besonderes Augenmerk muss nach den Sommerferien auf die letzten beiden Bauphasen gelegt werden, in denen der Asphalt der FS 44 Richtung Lerchenfeld und Flughafen (Bauphase 5) sowie der St 2350 Richtung Freising (Bauphase 6) erneuert wird. Dafür werden voraussichtlich Mitte September Verkehrssperrungen an den Wochenende erforderlich. Der stadtauswärtige Verkehr Richtung München bleibt aber auch dann auf einer Fahrspur immer gewährleistet.

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