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Rund 220 Meter lang ist das Gesamtvorhaben „Moosachöffnung“. Bevor der Stadtfluss aufgemacht werden kann, sind umfangreiche Vorarbeiten notwendig. Darüber wurde im Planungsausschuss informiert.

Details zur Moosachöffnung beschlossen

Im März 2018 geht’s auf

Freising - Sie ist das Herzstück und die wohl spektakulärste Maßnahme der Innenstadtkonzeption: die Moosachöffnung. Jetzt wurde beschlossen, wie sie aussehen soll. Im März 2018 soll es losgehen.

2011 wurde die Innenstadtkonzeption mit ihren 23 Maßnahmen abgesegnet. Ein Jahr später wurde durch eine Machbarkeitsstudie nachgewiesen, dass die Öffnung der Moosach in der Oberen Hauptstraße auch tatsächlich realisierbar sei. Dann wurde diskutiert und geplant, nachdem im Jahr 2013 ST raum a. mit ihrem Entwurf den Wettbewerb zur Umgestaltung der Innenstadt gewonnen hatte. Ein Vorentwurf für die Moosachöffnung wurde im April 2015 von den Stadträten abgesegnet, im November 2016 wurde den Stadträten der aktuelle Stand der Planungen vorgelegt. Am Mittwoch nun genehmigte der Planungsausschuss das, was da umgesetzt werden soll, endgültig.

Rund 220 Meter lang wird das Gesamtbauwerk sein, das in sechs Teilbereiche unterteilt ist. Bevor es tatsächlich mit den Arbeiten zur Öffnung und Verlegung der Moosach nach Süden losgehen kann, sind noch umfangreiche Vorarbeiten wie die Baugrubensicherung mit Bohrpfählen, Spundbohlen und die Bodenverfestigung notwendig.

Der Zeitplan, wie ihn am Mittwoch Steffen Arnecke und Oliver Alten von ST raum a sowie Innenstadtkoordinator Michael Schulze vorlegten, sieht nun so aus: 2017 werden in der Oberen Hauptstraße noch Sparten neu verlegt, im März sollen die Bürger bei einer Infoveranstaltung von der Maßnahme nochmals detailliert in Kenntnis gesetzt werden. Die EU-weite Ausschreibung ist dann für den Herbst 2017 vorgesehen, so dass man im März 2018 mit den Bauarbeiten starten könne. Die werden voraussichtlich bis zum November 2019 andauern.

Und auch die genauen Kosten wurden jetzt genannt: Inklusive Nebenkosten wird man 14,2 Millionen Euro locker machen müssen. Dabei rechnet man mit einem Zuschuss aus der Städtebauförderung, der bei maximal 60 Prozent liegen kann. Zudem ist die Stadt verpflichtet, Straßenausbaubeiträge zu erheben. 45 Prozent der Kosten, die für die Verkehrsflächen und die Ausstattung (zum Beispiel Sitzbänke) in der Oberen Hauptstraße aufgewendet werden (wohl zirka sieben Millionen Euro), müssen die Anwohner tragen. Mit dem, was die Öffnung der Moosach kostet, werden die Anlieger nicht belastet.

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