Das Bild zeigt den Neubau des Hermann-Altmann-Hauses.
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In den Jahren 2016/17 erfolgte der Neubau des Hermann-Altmann-Hauses nach einem Entwurf des Architekturbüros Michael Wacker.

Die besondere Heimat Sünzhausen

Jubiläum: 40 Jahre Hermann-Altmann-Haus der Lebenshilfe Freising

Seit 40 Jahren genießen Menschen mit Behinderung das beschauliche Leben in Sünzhausen: im Hermann-Altmann-Haus, einer Wohneinrichtung der Lebenshilfe Freising.

Freising – Sünzhausen ist ein bayerisches Bilderbuchdorf mit Kirche, Wirtshaus, Maibaum und viel Grün drumherum. Seit 40 Jahren genießen auch Menschen mit Behinderung das beschauliche Leben in der Dorfgemeinschaft: im Hermann-Altmann-Haus, einer stationären Wohneinrichtung der Lebenshilfe Freising. Den 24 Menschen im Haus gefällt es gut hier, wie eine Befragung ergab – eine kleine Auswahl: „Schee is’ in Sünzhausen, draußen auf’m Dorf!“ „Gut, dass wir gleich spazieren gehen können.“ „Ich mag die Natur und das Vogelzwitschern.“ „Ruhe hat man. Das Haus ist schön.“

Das ehemalige Schulhaus aus den 1950er Jahren im Zentrum des Dorfs war von der Lebenshilfe 1980/81 erworben und umgebaut worden. Ende 1981 wurde das nach dem Gründungsvorsitzenden der Lebenshilfe Freising, Hermann Altmann, benannte Gebäude mit damals 16 Wohnplätzen in Betrieb genommen – das erste stationäre Wohnangebot für Menschen mit geistiger Behinderung im Großraum Freising. Seit dieser Zeit wurde das Gebäude wiederholt geänderten Erfordernissen entsprechend baulich angepasst: Es wurden drei Wohngruppen gebildet, Doppel- zu Einzelzimmern umgewandelt, ein Wintergarten angebaut und vieles mehr.

Doch spätestens 2015 war das Haus dringend sanierungsbedürftig geworden und entsprach nicht mehr den aktuellen Anforderungen des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes, berichtet Hausleiter Günther Schwab. Deshalb erfolgte 2016/17 der völlige Neubau für 4,83 Millionen Euro nach einem Entwurf des Architekturbüros Michael Wacker aus Nandlstadt.

Das neue Hermann-Altmann-Haus ist ein zeitgemäßes Wohnhaus für 24 Menschen mit geistiger Behinderung. Neu dazugekommen sind Räume für eine Tagesstruktur-Betreuung im Rentenalter, da immer mehr Menschen mit Behinderung aus dem Arbeitsleben ausscheiden. „Doch egal ob alt oder jung, wir versuchen unseren Bewohnerinnen und Bewohnern eine Heimat zu geben“, sagt Schwab. „Ein Zuhause, in dem es sich gut leben lässt – seit 40 Jahren und auch für die Zukunft.“ ft

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