Eine Besucherin des Klinikums Freising desinfiziert sich vor dem Eingang die Hände.
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Noch bis Donnerstag durften Patienten unter strengen Hygieneauflagen stationäre Patienten besuchen. Das ist seit dem Freitag anders: Das Besuchsrecht wurde bis auf Weiteres ausgesetzt.

Wegen hoher Zahl an Corona-Patienten

Dieser Schritt war unumgänglich: Klinikum Freising setzt Besuchsrecht bis auf Weiteres aus

  • Andrea Beschorner
    vonAndrea Beschorner
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Das Klinikum Freising hat das Besuchsrecht ausgesetzt. Die anhaltend hohen Covid-19-Patientenzahlen lassen den Verantwortlichen keine Wahl.

Freising – Das Klinikum Freising war bis Donnerstag eines von wenigen Kliniken in Bayern, das – unter Einhaltung strenger Auflagen – Besucher noch zugelassen hat. Ab Freitag ist das anders: „Um unsere Patienten und Mitarbeiter vor allen unnötigen Risiken zu schützen, haben wir uns am Donnerstag angesichts der anhaltenden hohen Covid-19-Patientenzahlen im Klinikum Freising dazu entschieden, das Besuchsrecht bis auf Weiteres auszusetzen“, sagt Klinikums-Pressesprecher Sascha Alexander.

Diese Entscheidung fällt uns nicht leicht.

Klinikums-Pressesprecher Sascha Alexander

Und er betont ausdrücklich: „Diese Entscheidung fällt uns nicht leicht.“ Doch angesichts einer weiterhin hohen und unklaren Risikolage sei alles dafür zu tun, eine Strategie der Handlungsfähigkeit zu verfolgen – „um für die Patienten des Landkreises Freising stets aufnahmebereit zu sein“.

Besuchsrecht am Klinikum Freising ausgesetzt: Aber es gibt Ausnahmen

Von dieser Maßnahme ausgenommen sind Angehörige, die Sterbende begleiten oder sich von jüngst verstorbenen Patienten verabschieden möchten. Zudem ist es weiterhin möglich, bei der Geburt seines Kindes dabei zu sein. Jeder Besucher muss vorab die Stationsleitung kontaktieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen.  

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