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Insgesamt rund 2,8 Tonnen Müll und vier Kubikmeter Bauschutt waren am südli chen Seeufer, nahe eines Feldwegs, illegal abgekippt worden.

Polizei hat die mutmaßlichen Täter ermittelt

Fast drei Tonnen Müll und Schutt an beliebtem See „entsorgt“ - Hintergrund macht sprachlos

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Ein riesiger Müllberg wurde an einen beliebten See bei Eching gekippt. Passanten hatten den Haufen entdeckt. Die Polizei Neufahrn hat die mutmaßlichen Täter bereits ermittelt.

Eching– Gemeldet wurde der Umweltfrevel von mehreren Passanten. Insgesamt waren rund 2,8 Tonnen Müll und vier Kubikmeter Bauschutt am südlichen Seeufer, nahe eines Feldwegs abgekippt worden, meldet die Polizei Neufahrn. In dem Haufen steckten auch Haushaltsgeräte, wie Kühlschränke und Gefriertruhen. Weil durch die darin enthaltenen Flüssigkeiten eine Kontamination der Umwelt zu befürchten war, wurden von der Polizei Neufahrn umgehend Ermittlungen wegen diverser Umweltdelikte aufgenommen. Das bestätigte Polizeihauptkommissar Markus Scheimer.

Müllhaufen am Rande des Hollerner Sees: Verräterische Spuren

Die Beamten hatten dann Glück: „Im Müllhaufen steckten aktuelle Schriftstücke, auf denen eine Adresse stand“, erklärt Scheimer. Und diese Adresse führte die Ermittler zu einer Baustelle im Münchner Westen. Dort wird gerade ein Haus saniert. Es stellte sich heraus, dass der Bauherr zwei Firmen mit der Entsorgung des anfallenden Schutts beauftragt hatte. Eine davon wollte sich wohl die Entsorgungskosten sparen und hatte daher den Müll im Zeitraum zwischen Freitag, 5. und Sonntag, 7. Apri am Rande des Hollerner Sees entsorgt.

Gemeinde Eching: Rund 2000 Euro Entsorgungskosten

Wie der Bauhofleiter der Gemeinde Eching, Johann Bartl erläuterte, mussten zwei Container angefordert werden. In die wurden dann Müll und Schutt hineinsortiert. Später dann kam eine Firma und holte die beiden Ladungen ab. „Die gesamte Aktion wird wohl so um die 2000 Euro kosten“, schätzte Bartl am Montag. Seitens der Polizei wird das beschuldigte Unternehmen durchleuchtet, Anzeigen folgen.

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Kommentare

Hans UrbanAntwort
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Katzenkinder habe die Ausrede, dass sie Kinder sind. Ein Erwachsener, der nicht weiß, dass Müllverschmutzung ein Problem ist, den kann man auch mit dem ganzen Gesicht reintunken. Er wird es trotzdem nicht kapieren. Zumal es mittlerweile ja auch noch die Universalausrede "Merkel ist schuld" gibt.

BeobachterAntwort
(0)(0)

Wieso Bayern. Ross und Reiter nennen oder die Poltik schläft. Ich kann Ihnen auch sagen warum. Mit Dreck bekommt man keine Anerkennung. Das hat einfach zu laufen.

Beobachter
(0)(0)

im Ostblock wurden früher Vergehen mit Name und Gesicht im Schaukasten ausgestellt.