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Spitzen-Absolventen: HSWT-Vizepräsident Prof. Markus Reinke mit OB Tobias Eschenbacher, den Studenten Florian Finkl, Linda Schlosser und Korbinian Bogner sowie Rolf Lynen, Vorsitzender des Förderkreises (v. l. ).                        

Ehrungen beim Weihenstephaner Tag in Freising

Lob und Preis für die Hochschul-Elite

Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf zeichnet einmal jährlich ihre besten Absolventinnen und Absolventen aus. In diesem Jahr erhielten Linda Schlosser, beste Absolventin der Abteilung Triesdorf, und Korbinian Bogner, Spitzen-Absolvent der Abteilung Weihenstephan, den Preis des Förderkreises der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

FreisingVorsitzender Rolf Lynen überreichte die Preise und wünschte den Absolventen das Beste auf ihrem weiteren beruflichen Weg. Mit dem Preis der Stadt Freising zeichnet Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher Florian Findl für seinen Beitrag zur Abschlussarbeit „Waldbauliche und Forstbetriebliche Planung im Privatwald“ aus. Der OB freute sich, auch dieses Mal die Tradition fortsetzen zu können, wieder einen Stadt-Preis zu verleihen. Das zeige, wie intensiv inzwischen das Verhältnis zwischen Weihenstephan und der Stadt geworden sei.

Zu Beginn hatte der Vizepräsident der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HWST), Professor Dr. Markus Reinke, neben Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, auch den designierten Präsidenten der HSWT, Dr. Eric Veulliet, begrüßt. Der stellte sein Grußwort unter den Titel „Nachhaltigkeit“: Vision und gleichermaßen Mission sei es, den vielschichtigen Risiken und Herausforderungen der heutigen Zeit mit nachhaltigen Lösungen zu begegnen.

Der 40-jährige Extrem-Ski-Bergsteiger Benedikt Böhm zog abschließend die Gäste im sehr gut besuchten Hörsaal am Löwentor in seinen Bann. Er hat die Achttausender quasi im Laufschritt bezwungen und in den Anden einen Sechstausender-Gipfel nach dem anderen erstürmt. Denn das ist die Prämisse des Münchner Extremsporlers: Speed – Geschwindigkeit. In Rekordzeit auf die höchsten Gipfel der Welt, um sie dann mit maximaler Geschwindigkeit auf Skiern wieder zu verlassen. Sein Ziel dabei sei ein möglichst kurzer Aufenthalt in der Todeszone, um so das Risiko zu reduzieren, erläuterte er in seinem Festvortrag. Hierbei verzichtet er auf Rückzugsmöglichkeiten, künstlichen Sauerstoff, Gewicht sowie umfangreichen Proviant. Und trotzdem ist Benedikt Böhm – nach eigenen Aussagen zumindest – kein lebensmüder Risikosportler. Denn so eine Expedition erfordere absolute Präzision und „Vorbereitung bis in die Haarspitze.“ Damit verbunden seien ein immenses Trainingspensum und Disziplin, aber auch Kreativität, neue Techniken und Mut, neu zu denken und zu handeln. Mit beeindrucken Fotos und Videosequenzen nahm Böhm seine Zuhörer auch visuell mit auf seine risikobehafteten sportlichen Aktivitäten. Böhm ist aber auch Manager. Geschwindigkeit, also Speed, spiele auch in der Wirtschaft eine wesentliche Rolle, um sich Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten. Ein Jahr geschlafen, und es könne auch hier schon der Absturz folgen.

Die musikalische Begleitung des Weihenstephaner Tages hatten übrigens der Studentische Arbeitskreis und die Blasmusik Weihenstephan übernommen.                                                           Heinz Mettig

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