Sexualstraftäter aus Psychiatrie geflüchtet: Warnung vor Michel K.

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Volles Haus: Rund 200 Gäste kamen zur Geburtstagsfeier von „Maria & Christoph“ und feierten mit dem Krebshilfeverein

Soziales

Ein Fest für alle Sinne: Freisinger Krebshilfeverein „Maria & Christoph“ feiert Zehnjähriges mit Benefizball

Der Hintergrund des Abends war ein Ernster: Seit zehn Jahren kümmert sich „Maria & Christoph“ um krebskranke Menschen. Doch zum Jubiläum durfte es auch mal lustig zugehen.

Freising Ein Verwöhnprogramm für Augen, Ohren, Gaumen und – wer es bevorzugte – auch für den Körpersollte er werden, der Benefizball „10 Jahre Krebshilfe Maria & Christoph e.V.“ in der Aula des Josef-Hofmiller-Gymnasiums. Und: Die etwa 200 Gäste wurden nicht enttäuscht bei dem kleinen, feinen Fest.

Heino Pause, Vorsitzender und Kopf des Vereins, war es zunächst wichtig, zu danken, stellvertretend für alle Betroffenen und Mitbetroffenen dieser lebenslang herausfordernden Krankheit. Dank an alle, von denen sie „begleitende Hilfe“ erfahren durften. Seine Worte galten aber auch den zahlreichen Spendern und Förderern der zurückliegenden Jahre, von denen viele der Einladung folgten. Die Sponsoren sind auch deshalb so entscheidend, weil Maria & Christoph seine derzeit elf Angebote ausschließlich aus seinem Spendentopf und nicht durch öffentliche Zuschüsse finanziert.

Feinste Weltmusik präsentierte die Guppe Pitu Pati, die schlagartig für eine volle Tanzfläche sorgte. Es gab aber auch noch Einlage von Benedikt Mordstein und den Tänzern des Tanzsportzentrums Freising, die alle mit tobendem Applaus bedacht wurden.

Dass dieser Spagat zwischen der Ernsthaftigkeit des Themas und der Feierlaune an diesem Abend mit Bravour gemeistert wurde, dafür sorgte sehr gekonnt der „Fernseharzt“ Dr. Klaus Tiedemann aus Moosburg. So stellten sich die Vorstandsmitglieder erst einmal in einer lockeren Tischrunde den Fragen des Moderators, um über Entstehung und Notwendigkeit des Vereins, den Heilungsperspektiven früher und heute oder den Angeboten, etwa die psychoonkologische Beratung, Auskunft zu geben.

Weiter ging es dann mit Pitu Pati, der sichersten Aktie für mitreißende, leidenschaftliche, feinste Weltmusik, die dem Namen Benefizball seine ureigene Handschrift verlieh. Natürlich gab es einen Walzer zur Eröffnung des Tanzreigens, so dass schlagartig die große Tanzfläche gefüllt war mit bewegungsbegeisterten Gästen, die dem Anlass entsprechend auch mit feinem Outfit dabei waren.

Der harte Kern: (v. l.) Christian Sperrer, Heino Pause, Christine Riedl, Christoph von Schilling, Birgit Hutsteiner und Nathalie Antony.

Beinahe Schlag auf Schlag folgten Weltmeister Benedikt Mordstein und seine hochtalentierte junge Crew, die die Gäste zu Begeisterungsstürmen hinrissen. Staunen dann über die Tanzformation des TSZ Freising, die zeigte, dass südamerikanische Salsa-Rhythmen auch von Freisinger Tanzpaaren beherrscht wird.

Das leibliche Wohl lag in den Händen des Hauswirtschaftlichen Fachservices Freising, der mit seinem Team für lange Schlangen am reichlich gedeckten Büfett sorgte. Viel Lob gab es auch für die Bilder der Malgruppe „Lebenskunst“ – übrigens das am längsten bestehende Angebot des Vereins, oder auch ihr aktueller Jahreskalender 2019. Abschließender Höhepunkt des Jubiläums war eine reichhaltige Tombola voller Treffer. Die Gewinne wurden von zahlreichen Geschäften oder Betrieben aus dem Landkreis gestiftet.


Sebastian Griessl

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