Alle Geehrten auf einen Blick
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Ein knappes Dutzend der zu Ehrenden war da, insgesamt wären es über 40 Personen gewesen. So wurden ausgezeichnet (v. l): Gerhard Buchcik (40 Jahre), Bernhard Unger (10 J.), Josef Lindermaier (20 J.), Dominik Dellel (20 J.), Richard Bauer (50 J.), Heinrich Adler (40 J.), Erich Schick (60 J.), Martin Hillebrand (40 J.), Mehmet Ali Koc (10 J.), Hans-Jürgen Friedetzky (10 J.), Vorsitzender Walter Zellner und Herbert Rossak (40 J.).

Führungsriege wieder komplett

„Ein Glücksfall“: Diller übernimmt Kasse des SE Freising und wird Nummer drei im Verein

Der SE Freising hat bei seiner Jahreshauptversammlung am Donnerstag leichte Kritik an der Stadt geübt – und eine wichtige Personalentscheidung getroffen.

Freising - Nach dem Tod des 3. Vorsitzenden und Schatzmeisters Rolf Schneider (70) im März galt es, diesen prominenten Posten neu zu besetzen. Die Nachfolge von Schneider tritt der Freisinger Diplombetriebswirt und Steuerberater Thomas Diller (42) an. „Ein Glücksfall“, wie der einstimmig im Amt bestätigte Vorsitzende Walter Zellner urteilte.

Diller erklärte bei seiner Vorstellung, er freue sich auf die Aufgabe. „Ich wollte mich schon immer einbringen im Verein und mich engagieren“, sagte der Nachfolger von Schneider. Eine Einstellung, die überzeugte. Die gut 30 Teilnehmer der Jahreshauptversammlung wählten Diller ohne Gegenstimme zur neuen „Nummer drei“ und zum Kassier des aktuell 670 Mitglieder zählenden Vereins. „Das hört sich nach einer langen Karriere an,“ stellte Versammlungsleiter Georg Appel zufrieden fest. Bereits vor der Wahl Dillers hatte die Versammlung auch den zweiten Vorsitzenden, Franz Xaver Schmid einstimmig im Amt bestätigt, womit die Vorstandschaft des SEF jetzt wieder komplett ist.

Der Vorstand ist wieder komplett: (v. l.) 2. Vorsitzender Franz Xaver Schmid, 1. Vorsitzender Walter Zellner und 3. Vorsitzender sowie neuer Kassier Thomas Diller.

Spannend bleiben Zellner zufolge die Verhandlungen mit der Stadt Freising bezüglich der Freiluftplätze in der Savoyer Au. Es gebe einen neuen Vertragsentwurf, wonach die Nutzung des Nebenplatzes 2 hinter dem Stadion auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Aus Sicht des SEF ein Unding, wie Zellner deutlich machte. „Das wäre tödlich, das wäre dann ja mehr oder weniger ein Bolzplatz“, bedauerte der Vorsitzende die dahingehenden Pläne. Es sei zu befürchten, dass dort Partys gefeiert würden. Ungeklärt ist seinem Bericht zufolge auch noch, wie es nach der vollständigen Überlassung des Nebenplatzes 2 an den Verein in Sachen Rasenpflege sowie mit anfallenden Reparaturen der Sprinkleranlage oder mit der Umzäunung weitergeht. Das letzte Wort sei auch hier noch nicht gesprochen, aus seiner Sicht bestehe da schon noch Diskussionsbedarf, urteilte Zellner.

Die Rückgabe der Umkleiden an die Stadt hat für den SEF nur Vorteile

Zufrieden zeigte sich der Vorsitzende hingegen über die Rückgabe der Umkleiden in der Eishalle an die Stadt. „Wir sind jetzt Mieter und sparen uns damit Zins- und Tilgungsleistungen in erheblichem Umfang“, erklärte Zellner. Er sprach von einem fünfstelligen Betrag und dankte der Stadt ausdrücklich für „die lange und gute Zusammenarbeit in dieser Sache.“ Unabhängig davon bereitet der Betrieb der Eishalle in der Luitpoldanlage dem Verein offenbar Probleme. Und zwar wegen der Trainingsmöglichkeiten der Eishockey-Abteilung. Die ist wegen der späten Öffnung der Eishalle in Freising gezwungen, auf Hallen andernorts auszuweichen, was umständlich sei und auch Geld koste, wie Abteilungsleiter Stefan Eder bedauerte. „Wir haben gehofft, heuer ab September aufs Eis zu kommen – aber Pustekuchen“, machte Eder seinem Ärger darüber Luft, dass das in Freising erst 14 Tage vor dem Punktspielstart am 15. Oktober möglich sei. Um einigermaßen mithalten zu können, müsse man vorher „immer noch im Landkreis herumfahren und Eiszeiten kaufen“. Große Hoffnung setzt Eder in den neu verpflichteten Trainer Nils Hanfstingl, der die „Erste“ in der Landesliga halten soll.

Aus den Abteilungen Fußball, Stockschützen sowie Fitness und Gesundheit war vergleichsweise Positives zu vermelden. Wenngleich es auch da durch Corona zu massiven Einschränkungen gekommen war.

Alexander Fischer

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