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Mit einem Mittagessen bedankte sich der OB – wohl auch im Namen aller Freisinger – beim Winterdienst-Team der Stadt.

Dankeschön für Arbeit bei Eis und Schnee

25 Einsätze im Jahr: Sommerfest für Freisinger Winterdienst

Wenn es glatt ist und Schnee liegt, hat das Winterdienst-Team der Stadt Freising alle Hände voll zu tun. Für den Moment, den Einsatzkräfen Dankeschön zu sagen, wählten Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher und Referatsleiter Franz Piller nun ganz bewusst einen freundlichen Sommertag aus.

Die komplette Bauhof-Mannschaft kam zusammen und freute sich über die Einladung zu einem Mittagessen. „Ihr seid eine tolle Truppe“, versicherte der OB den Anwesenden und bedankte sich dafür, dass die Kollegen bei Schnee, Schneeregen und überfrierender Nässe zuverlässig für sichere Straßen, Treppen, Übergänge und Gehwege sorgen, während die meisten Leute noch im warmen Bett liegen – „ich auch“, wie Eschenbacher schmunzelnd anfügte. Überdies verrichteten die Mitarbeiter des Winterdienstes diese Arbeit freiwillig, erinnerte Eschenbacher.

Tatsächlich hat Bauhof-Leiter Georg Rößl in diesen Tagen schon einen Aushang für die nächste Winterdienst-Saison angebracht. „Es hört sich vielleicht komisch an, aber bei uns wird niemand ,verpflichtet‘. Die Kollegen können sich anmelden, müssen es aber nicht“, erzählte Rößl. Wenn man die Einsatzzeiten bedenkt, ist es durchaus nicht selbstverständlich, dass alle mit von der Partie sind: Der „Späher“, der den Zustand der Straßen kontrolliert, ist schon um 3.15 Uhr unterwegs. Gibt er einen Einsatzbefehl, rückt der Trupp mit den Groß- und Kleinfahrzeugen um 4.15 Uhr aus. Eine Stunde später folgt der mobile Handräumdienst, um Übergänge an Ampeln, Zebrastreifen und anderen stark frequentierten Stellen frei zu räumen. Je nach Witterungslage wird ein Teil-Einsatz mit 26 Personen oder ein Voll-Einsatz mit 54 Personen angeordnet.

Das Freiwilligen-System hat sich seit vielen Jahren bewährt. Den vergangenen Winter hat ein 74-köpfiges Team bestritten, dabei wurde der Bauhof von zwölf Beschäftigten aus der Stadtgärtnerei, acht aus der Stadtentwässerung und zwei von der Firma Gaißmaier unterstützt. „Wir brauchen so viele Kräfte, da nicht absehbar ist, wie lange und intensiv der jeweilige Winter seine unangenehmen Seiten zeigt“, sagte Rößl. Augenzwinkernd ergänzte er in die Kollegen-Runde: „Wir hoffen schon, dass es mal wieder einen richtigen Winter gibt.“ In der vergangenen Saison wurden 25 Einsätze bestritten, Personal- und Materialkosten summierten sich auf rund 300 000 Euro.

Das „Dankeschön-Essen“ fand bereits zum dritten Mal statt – und sei damit „eine Tradition“, so der OB.

ft

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