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Viel Applaus der Ehrengäste gab es am Donnerstag für „eines der modernsten Schulgebäude Bayerns“.

Einweihung der Realschule Freising II in Lerchenfeld

Viel Lob für das modernste Schulgebäude Bayerns

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Gutes Schulhaus in den Guten Ängern: Gestern wurde ihm offiziell der Namen „Staatliche Realschule Gute Änger“ verliehen. Die Ehrengäste in Lerchenfeld waren voll des Lobs.

Freising – „Unsre neue Schul‘, die ist cool.“ Der Baustellengroove des Schulchors drückte in einer Zeile das aus, was gestern alle Gäste bei der Einweihung der Realschule Freising II fühlten: „Ein gutes Schulhaus in den Guten Ängern für gute Lehre“, so OB Tobias Eschenbacher in seinem Grußwort. Oder: „Wunderbar gelungen, hell und freundlich“, wie es Landrat Josef Hauner ausdrückte.

Schulchor, Schulband, Bandklasse und Lehrerband zeigten, wofür die Bühne in der lichtdurchfluteten Aula der „Staatlichen Realschule Freising Gute Änger“, so der offizielle Name, gut ist. Aber nicht nur wegen Bühne und Aula sei das Haus „eines der modernsten Schulgebäude Bayerns“, wie Hauner lobte. Die Freude über das gelungene Projekt wurde bei den Verantwortlichen auch deshalb verstärkt, weil man vier Millionen Euro unter dem berechneten Kostenrahmen geblieben war.

Bekommen hat man dafür 6400 Quadratmeter Hauptnutzfläche, 2600 Quadratmeter Pausenfläche, über 3000 Quadratmeter Sportflächen und 7200 Quadratmeter Vegetationsfläche, auf denen sich rund 650 Schüler in 24 Klassen tummeln können, nachdem seit September 2018 die Zeiten der Containerschule an der Erdinger Straße vorbei sind. „Aus etwas Kleinem ist etwas Großes entstanden“, bilanzierte Hauner die Geschichte der Realschule Gute Änger, für die im Jahr 2012 der Grundsatzbeschluss im Kreistag gefasst und mit deren Bau im Mai 2016 begonnen worden war, wie Tobias Hübner vom Architekturbüro Fritsch und Tschaidse zurückblickte. Um das Werk zu loben, war auch Anna Stolz, Staatssekretärin im bayerischen Kultusministerium, gekommen. Dass man die Zeit in Containern so gut gestaltet habe, bezeichnete sie als „Meisterleistung“. Und dass der Landkreis „so tief in die Tasche gegriffen“ habe, sei mutig gewesen, schließlich stelle die Realschule einen finanziellen Kraftakt dar.

Stolz überreichte an Hauner und Schulleiterin Andrea Weigl die Urkunde, die den Namen „Gute Änger“ verlieh – ein Name, der laut Hauner „positiv besetzt“ sei, und der laut Stolz die Assoziation zu einem Anger, also einem Platz für alle Bewohner, erlaube. Für Tobias Hübner zeige schon die Außenhülle des Gebäudes, dass es sich um einen identitätsstiftenden Bau handle. Und für OB Eschenbacher war eh klar: „Das ist ein tolles Haus.“

Dass alle fünf Realschulen im Landkreis Freising großen Zuspruch erfahren, wertete Landrat Hauner gestern beim Festakt als Zeichen dafür, dass die Realschule „eine gute Wahl für unsere jungen Menschen“ sei, wie es Stolz formulierte. Auch deshalb sei die neue Schule laut Eschenbacher „eine Bereicherung für die Schullandschaft im Landkreis und in der Stadt“.

Auch die Eltern seien zufrieden, hätten sich schon mit dem Haus identifiziert und würden von „unserer Schule“ sprechen, schilderte Elternbeiratsvorsitzender Wolfgang Schlegel. Nachdem Direktorin Andrea Weigl das Gebäude gelobt und den Verantwortlichen gedankt hatte und die Schüler in einem Video die Vorzüge des Gebäudes gelobt hatten, wurde das Haus von Dekan Peter Lederer und Pfarrer Thomas Prusseit geweiht. Wie hatte die Lehrerband so passend gesungen? „Achtung, Attention – eine Schule für Menschen.“

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