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Nahe der Landkreisgrenze krachte der blaue Seat gegen den Fahrbahnteiler der A 9.

Endstation Landkreisgrenze Freising

Wilde Verfolgungsjagd auf der A 9 endet mit Unfall

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Ein Hubschrauber und zahlreiche Streifenfahrzeuge waren am Freitagvormittag an der Verfolgungsjagd nach einem flüchtenden Pkw beteiligt. Die endete mit einem Crash nahe der Freisinger Landkreisgrenze.

Landkreis – Kurz vor 9 Uhr war der Polizei am Freitag auf der A 9 bei Langenbruck (Kreis Pfaffenhofen), in Richtung München ein blauer Seat in Schlangenlinien gemeldet worden. Als ein Streifenwagen den Pkw stoppen wollte, bremste dessen Fahrer ab. Vor dem Stillstand rammte er jedoch das Polizeiauto und wendete auf der Fahrbahn. In falscher Richtung flüchtete der Pkw auf dem Standstreifen in Richtung Nürnberg, meldete Polizeisprecher Hans-Peter Kammerer.

Mehrere Streifenautos  waren an der wilden Verfolgungsjagd auf der Autobahn beteiligt.

Nach Alarmierung weiterer Kräfte (samt Hubschrauber) wurde der Seat wenig später wieder an der Anschlussstelle Langenbruck gesichtet. Erneut wurde die Verfolgung aufgenommen. Kammerer: „Offensichtlich hatte er nochmals gewendet und fuhr nun wieder in Richtung München“. Rücksichtslos mit einer Geschwindigkeit von 170 bis 180 km/h, wechselte der Fahrer die Spuren und versuchte so die Polizei abzuschütteln In Höhe Güntersdorf, wenige Meter von der Freisinger Landkreisgrenze entfernt, war dann Schluss. Es gelang der Polizei den Flüchtenden auszubremsen. Bei dessen letzten Fluchtversuch rammte der Seat einen VW-Bus und krachte in den Beton-Fahrbahnteiler. Der Fahrer, ein 20-Jähriger aus dem Raum Eichstätt, wurde leicht verletzt. Neben zwei Küchenmessern und leeren Bierflaschen fanden die Beamten auch Cannabis-Utensilien in dessen Auto. Kammerer: „Er machte den Eindruck, unter Drogen- und Alkohol zu stehen.“ Der 20-Jährige wurde in die Psychiatrie eingewiesen. Während der Verfolgungsjagd hatte sich zudem ein Auffahrunfall ereignet hatte. Der Schaden beträgt insgesamt 50 000 Euro.

Im Zusammenhang mit der Geisterfahrt bittet die Verkehrspolizei Freising zudem um sachdienliche Angaben von Augenzeugen, die „eventuell selbst gefährdet wurden“, unter Tel. (0 81 61) 95 20.

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