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Ersatzbau ist genehmigt: Freisinger Ökonomiegebäude wird abgerissen

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Von: Andreas Beschorner

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Hausbau (Symbolbild)
Grünes Licht gab es für den Ersatzbau. © IMAGO / serienlicht

Der Bauausschuss der Stadt Freising hat dem Antrag auf Abbruch des Ökonomiegebäudes an der Unteren Hauptstraße 26 zugestimmt. Der Ersatzbau passt.

Freising - Vor über sechs Jahren hat der Bauausschuss der Stadt Freising dem Antrag auf Abbruch des Ökonomiegebäudes auf dem Grundstück Untere Hauptstraße 26 zugestimmt. Die Antragstellerin hatte sich damals verpflichtet, den Abbruch des Hauses aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts allerdings erst dann zu realisieren, wenn eine Baugenehmigung für einen Ersatzbau vorliege. Genau dieser Antrag auf Errichtung eines Ersatzbaus lag nun dem Ausschuss vor – und bekam Grünes Licht.

Mit der Zustimmung taten sich die Stadträte leicht, weil der Ersatzbau – ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohneinheiten und Duplexparkanlage – dieselben Abmessungen und dieselbe Gestalt bekommen soll wie das alte, marode Bestandsgebäude, dessen statisch-konstruktive Mängel die Forderung nach Erhalt der Bausubstanz unmöglich gemacht hätten, wie es im Sachbericht hieß.

Dem historischen Stadtgefüge angepasst

Der Ersatzbau wird also eine trapezförmige Grundfläche von 217 Quadratmetern aufweisen, wird zweigeschoßig mit einem Krüppelwalmdach ausgeführt. Die künftig erforderlichen Stellplätze werden mittels zwei Doppelparkanlagen im Erdgeschoß und einen Freiflächenstellplatz nachgewiesen. Wichtig: Das Vorhaben stimmt mit den von der Stadt in diesem Bereich formulierten Sanierungszielen überein, das Projekt wurde von Verwaltung und Stadträten als „sinnvolle, dem historischen Stadtgefüge angepasste und denkmalverträgliche Ersatzbebauung“ angesehen.

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Manch kleinere Abweichungen beispielsweise von der Gestaltungssatzung der Stadt oder auch von der in diesem Bereich der Altstadt kaum einzuhaltenden Abstandsflächen erteilte der Bauausschuss die Genehmigung. Lediglich der Antrag, den für ein Objekt dieser Größenordnung vorgeschrieben Spielplatz ablösen zu dürfen, erhielt keine Zustimmung. Für eine solche Abweichung fehle derzeit die Rechtsgrundlage. Grundsätzlich wurde dem Bauantrag aber zugestimmt.

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