Neuer Hauptsponsor 

Das erwartet euch auf dem Uferlos Festival 2018

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Das größte Zelt am Uferlos Festival hat einen neuen Sponsor: die Banking-App VIMpay der Freisinger Firma Petafuel. Die Sparkasse backt in der Luitpoldanlage ab sofort kleinere Brötchen – unterstützt aber den Weg der Organisatoren, sich wieder den Wurzeln des Festivals zu widmen.

Freising – 2018 findet das Uferlos Festival zum zehnten Mal statt. Von Schoko-Döner bis hin zu Barbarenspießen und badischen Backspezialitäten hat sich im Laufe der Jahre viel verändert. Eine der Konstanten waren aber immer die Hauptsponsoren der Zelte – doch ausgerechnet im zehnten Jahr gibt es auch dort Veränderungen: Das Sparkassenzelt ist Geschichte – Sponsoring-Nachfolger ist die Firma Petafuel mit ihrer Banking-App VIMpay. „Wir haben uns vor einiger Zeit zusammengesetzt“, berichtet Rudolf Gebhard, Sprecher der Sparkasse Freising. Dabei habe man deutlich gemacht, „anderen eine größere Bühne bieten zu wollen“ – und das eigene Engagement etwas zu reduzieren. Für welche Projekte das jetzt verfügbare Geld verwendet wird, könne Gebhard noch nicht sagen. „Das ergibt sich meist spontan und wird kurzfristig festgelegt.“ Es sei nicht ausgeschlossen, das Sponsoring am Uferlos wieder auszubauen – jetzt backt man aber kleinere Brötchen. Konkret bedeutet das, dass „die Sparkasse jetzt das Nachhaltigkeitszelt sponsern wird“ – mit der neuen Kleinkunstbühne.

Für das Uferlos-Team bedeutet das einen Schritt zurück zu den Wurzeln. Denn: „Im vergangenen Jahr haben wir gemerkt, dass wir der Kleinkunst zu wenig Raum geboten haben“, erklärt Organisator Vipo Maat. Und sein Kollege Thomas Sedlmeier merkt an: „Wir wollen den kleinen, sensiblen Künstlern helfen.“ Dazu sei das Kaffeehauszelt, das 2009 so angefangen hat, mittlerweile zu groß. Deshalb gibt es nun die Kleinkunstbühne – mit maximal 100 Sitzplätzen der perfekte Rahmen.

Nachhaltigkeit wird eine große Rolle spielen

Die Nachhaltigkeit wird auch heuer wieder ein großes Thema sein: Beispielsweise soll Müll-Expertin Manuela Gassner vorstellen, wie man in Freising „zero-waste“, das heißt, ohne Abfall, leben kann. „Wir arbeiten auf diesem Feld mit Experten zusammen“, erklärt Sedlmeier. Vorträge, hilfreiche Tipps – im Nachhaltigkeitszelt wird den Besuchern nicht langweilig.

Auf den größeren Bühnen wird dagegen richtig gefeiert werden: Im VIMpay-Zelt werden beispielsweise Erwin&Edwin, Dunkelbunt oder auch die Jazzrausch Bigband spielen. Zum Abschluss präsentiert Sean Noonan im größten Festivalzelt das Zappanation-Musical – mit einem Londoner Streichorchester. Ein weiterer Höhepunkt: Dactah Chando kommen aus Teneriffa und servieren feinsten Reggae – sie werden am letzten Festivalsonntag auf der Bühne im Freisinger-Bank-Zelt zu sehen sein.

Übrigens: Wer sich in Freising einen Irish-Pub wünscht, kann sich zumindest über zehn Tage auf Guinness und Co. freuen. Im Freisinger-Bank-Zelt, in den vergangenen beiden Jahren Schauplatz des nachgebauten Abseits, wird ein solcher Pub nachempfunden – natürlich mit passender Musik.

Gut zu wissen

Hip-Hop-Acts können sich nach wie vor bewerben, ebenso Chöre. Ein Vokalensemble wird nämlich noch für den Festgottesdienst benötigt. Die Veranstalter spenden auch jedes Jahr für einen gemeinnützigen Zweck: Auch hier können sich Organisationen noch ins Gespräch bringen. Mehr Infos: www.uferlos-festival.de.

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