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Überzeugte mit Wissen und praktischen Tipps: Matthias J. Lange, Journalist, Blogger und Social-Media-Experte, bei seinem Vortrag rund um das Thema „Texte für das Internet“ im Raum der Begegnung.

Treffpunkt Ehrenamt

Es hat Klick gemacht: So können Freisinger Vereine ihren Online-Auftritt verbessern

Viele Tipps haben Freisinger Vereinsvertreter erhalten. Journalist und Blogger Matthias J. Lange, verriet ihnen, wie sie mehr Menschen auf ihre Homepage locken können.

Freising– Man hat es geahnt: Texte für die Vereinshomepage, für Facebook, Twitter und Co. können nicht genauso geschrieben werden, wie man das in Vor-Internet-Zeiten mal gelernt hat. Aber wie geht es richtig? Wie schafft man es, dass die Informationen auf der Homepage gelesen werden. Dass die Klicks und Likes zunehmen. Dass die eigenen Seiten in den Suchmaschinen gefunden werden?

Experte verrät seine wichtigste Regel

Tipps und Tricks erwarteten 22 Vereinsverantwortliche, die zum Info-Abend „Texte für das Internet“ kamen, der im Rahmen der Reihe „Mit VEREINten Kräften“ des Treffpunktes Ehrenamt stattfand. Niemand wurde enttäuscht: Johanna Sticksel, Leiterin des Treffpunkts Ehrenamt, hatte mit Journalist, Blogger und Social-Media-Experte Matthias J. Lange einen kompetenten Fachmann gewonnen, der mit jeder Menge wissenswerter Informationen im Freisinger Raum der Begegnung (Haus der Vereine) aufwartete. Seine wichtigste Regel: Eine Website muss so gestaltet werden, dass sie sowohl von Interessenten als auch von Suchmaschinen gefunden wird.

Der Zauberbegriff dabei: „Keywords“. Das sind die Schlagworte, unter denen die Zielgruppe sucht, und die auf der Seite regelmäßig wiederholt werden. Unter allzu speziellen Fachausdrücken würden keine Suchen gestartet und natürlich auch keine Treffer erzielt werden.

Seiten sollten schnell sein

Ein Beispiel: Wer sich freiwillig engagieren möchte, wird meist unter dem Stichwort „Ehrenamt“ suchen, nicht nach dem Fachausdruck „Bürgerschaftliches Engagement“. Regel Nummer 2: Die Website sollte sich den verschiedenen Endgeräten anpassen, sodass die Seiten sowohl auf Tablet, PC und Smartphone optimal gelesen werden können. Sie bräuchten also ein sogenanntes „Responsive Webdesign“.

Wichtig, so Lange, sei es auch, auf die Schnelligkeit der Seite zu achten, weil schnelle Seiten von den Suchmaschinen bevorzugt würden. Zudem stellte Lange die gängigsten Social-Media-Kanäle vor: Facebook, Twitter und Instagram. Er erklärte, welche Charakteristika sie jeweils aufweisen.

Viele Hausaufgaben für die Teilnehmer

Das Fazit der Teilnehmer: ein höchst informativer Abend mit vielen handfesten, praktischen Anregungen, von denen die Vereinsverantwortlichen zwar eine Menge „Hausaufgaben“ mitnahmen, aber auch die Erkenntnis, dass es sich lohnt, Zeit und Energie in die Gestaltung des Netzauftritts zu stecken. Denn nur wer die Kanäle zu nutzen weiß und sich auf die veränderten Verhaltensweisen einstellt, wird es schaffen, viele zu erreichen.

ft

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