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Das absolute Highlight war für die Besucher bei der Eröffnung der 3D-Drucker. Die Möglichkeiten, die man mit den Gerätschaften im FabLab hat, sind schier grenzenlos.

FabLab hat in Freising eröffnet 

Paradies für Nachwuchs-Tüftler

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3D-Drucker, Lasercutter, massig Werkzeug und Computer, wohin das Auge blickt: Das FabLab, die neue Erfinderwerkstatt in Lerchenfeld, wurde jetzt offiziell eröffnet – und bietet alles, was das Bastlerherz begehrt. Ein Magnet für Kreative.

Freising– Weit über 100 Besucher wollten sich in den Räumlichkeiten der Firma Petafuel am Clemensängerring 24 selbst von den Möglichkeiten, die die Erfinderwerkstatt bietet, überzeugen. Petafuel-Geschäftsführer Peter Schönweitz: „Ich freue mich, dass das FabLab so großen Anklang findet.“ FabLab ist die Abkürzung für Fabrikationslabor. Früher als Kind, so erzählte Schönweitz, habe er im Keller gebastelt – doch dem Nachwuchs fehle heutzutage oft der Platz, um sich erfinderisch auszutoben. „Wir wollten hier eine Möglichkeit für kreative Menschen schaffen, neueste Technologie für ihre Ideen zu nutzen.“ Das ist ihnen auf rund 300 Quadratmetern bestens gelungen.

Dabei musste die Idee erst reifen: Auf der Couch habe Schönweitz in einer Fachzeitschrift von sogenannten FabLabs gelesen. Nach ein wenig Internetrecherche machte er sich auf den Weg – zunächst nach Garching. Die Werkstatt dort sei gigantisch. In ähnlichen Dimensionen wie in Freising sei aber die in München anzusiedeln. Die Idee nahm in Schönweitz’ Kopf Form an – und mit dem Bürgernetz Weihenstephan hat er den perfekten Partner gefunden, der die Vereinsstruktur liefert.

Der Roboterarm öffnet das Bier für (v. l.) OB Tobias Eschenbacher, Wolfgang Berghammer, Reinhard Ostermeier (beide Bürgernetz Weihenstephan) und Petafuel-Chef Peter Schönweitz.

OB Tobias Eschenbacher war begeistert: „Hier geht’s von der Industrie zurück zur Garagenwerkstatt.“ Und er ist sicher: „Wir werden auf jeden Fall noch viele Geschichten hören, die hier im FabLab ihren Ursprung haben.“

Bei der Eröffnung durften die Besucher in die hohe Kunst des Bastelns hineinschnuppern: Egal, ob sich Petafuel-Chef Schönweitz das Bier mit dem Roboterarm öffnen ließ, oder OB Eschenbacher sich einen Stift mit „Das ist Tobis Stift“ gravieren ließ – mit großen Augen spazierten die Gäste von Werktisch zu Werktisch. Das soll aber nicht nur einem kleinen Kreis vorbehalten sein: Auch Schulklassen können sich nach vorheriger Anmeldung kreativ austoben. Zirka zehn Personen können gleichzeitig werkeln.

Ansonsten gibt es nur ein paar Regeln, die zu befolgen sind: Man muss Mitglied im Bürgernetz Weihenstephan sein und seine Arbeitsmaterialien selbst mitnehmen. Das war’s aber auch schon – alles andere stellt künftig die Firma Petafuel. Dafür hagelte es dann Applaus von den zahlreich erschienenen Besuchern – der aber gleich im Keim erstickt wurde. Firmendackel Attila hatte nämlich ein Problem mit dem plötzlichen Lärm – und tat das auch mit lautem Bellen kund: Ihm gefallen die mechanischen Geräusche des FabLab offenbar einfach besser.

Das Angebot

Das Angebot im FabLab ist ausgesprochen vielfältig: Es gibt 3D-Drucker, einen Roboterarm, zwei Lasercutter, eine CNC-Fräse, einen Foliencutter, eine Flugmodellwerkstatt mit Modellflugsimulator und Modellflug, Quadrocopter und weitere Drohnen sowie eine Fahrradwerkstatt und Programmierkurse. Geöffnet ist das FabLab mittwochs von 17 Uhr bis open end, jeden ersten Samstag im Monat gibt es einen Tag der offenen Tür von 9 bis 12 Uhr und jeden zweiten Freitag (in ungeradzahligen Kalenderwochen) dürfen sich experimentierfreudige Kinder ab zehn Jahren von 14.30 bis 17 Uhr austoben.

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