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Finden Weihnachtsmärkte statt? Hohenkammer und Fahrenzhausen fällen Entscheidung

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Von: Nico Bauer

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Glühwein
Dieser Tage müssen die Gemeinden die Entscheidung treffen: Weihnachtsmarkt ja oder nein?  Symbolbild © dpa

Weihnachtsmarkt ja oder nein? Die Gemeinden Hohenkammer und Fahrenzhausen haben sich entschieden. Die Meinungen gehen auseinander.

Hohenkammer/Fahrenzhausen – Dieser Tage müssen die Gemeinden die Entscheidung treffen: Weihnachtsmarkt ja oder nein? Angesichts steigender Infektionszahlen und Ungewissheiten bezüglich der Regeln in den kommenden Monaten gab es unterschiedliche Ergebnisse bei den zwei Gemeinden am westlichen Rand des Landkreises Freising.

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Fahrenzhausen sagt Ja

Die Gemeinde Fahrenzhausen will die Veranstaltung abhalten, während in Hohenkammer der Verein Weihnachtsmarkt e.V. die Absage bereits kommuniziert hat. In Fahrenzhausen sind die Plakate schon gedruckt. Am Samstag, 20. November, von 15 bis 20.30 Uhr sowie am Sonntag, 21. November, von 12 bis 17 Uhr sind die Bürger auf den Platz zwischen Schule, Rathaus und Pfarrheim eingeladen. „Wir wollen es jetzt einfach mal versuchen“, sagt Bürgermeister Heinrich Stadlbauer nach einigen Diskussionen über Pro und Contra. Nach der im Vorjahr unvermeidbaren Absage möchte die Gemeinde ein Zeichen setzen und einen Schritt zurück in die Normalität machen.

Der Bürgermeister macht aber auch deutlich, dass es einige Änderungen geben muss und dass auch das bei Weihnachtsmärkten gemütlich-kuschelige Gedränge entzerrt werden muss. Die verschiedenen von den Vereinen aus der Gemeinde betriebenen Standl werden mit Abstand aufgebaut. Damit dürfte die Marktstraße in L-Form verlaufen – inklusive Parkplätze zwischen Rathaus und Pfarrheim. Außerdem wurde festgelegt, dass das Gelände eingezäunt wird, damit an einem zentralen Eingang die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) kontrolliert werden kann.

Hohenkammer sagt Nein

In Hohenkammer hat der Weihnachtsmarkt im Gemeindestadel und auf den Freiflächen davor eine ganz andere Struktur. Der Verein Weihnachtsmarkt e. V. begründet seine Absage wie folgt: Man sehe keine Möglichkeit für eine entspannte Veranstaltung. Man könne die Auflagen und Hygienevorschriften als kleiner Verein nicht umsetzen. Schweren Herzens habe man so entschieden und letztlich keine andere Wahl gehabt, heißt es von Vereinsseite. Die Veranstalter spenden die Erlöse des Weihnachtsmarkts normalerweise an die Initiative „Krebskranke Kinder München“. Deshalb sind die Bürger nun von den Veranstaltern aufgerufen, nach der Absage zumindest mit Spenden den guten Zweck ein kleines bisschen zu unterstützen.

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