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„Kontinuierlich an vielen Aufgaben weiterarbeiten“: Fahrenzhausens Bürgermeister über Projekte 2022

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Von: Andrea Beschorner

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Den Jahreswechsel nimmt Bürgermeister Heinrich Stadlbauer zum Anlass, um einen Rück- und Ausblick zu halten.
Den Jahreswechsel nimmt Bürgermeister Heinrich Stadlbauer zum Anlass, um einen Rück- und Ausblick zu halten. © ft

Fahrenzhausen Bürgermeister Heinrich Stadlbauer lässt 2021 Revue passieren - und erklärt, was 2022 ansteht.

Fahrenzhausen – Corona hat auch das Jahr von Fahrenzhausens Bürgermeister Heinrich Stadlbauer geprägt. Einige Projekte konnten nicht abgeschlossen werden, andere verzögern sich – was auch Auswirkungen auf die Arbeit in diesem Jahr hat. Im Interview blickt er auf 2021 zurück und verrät, was beruflich der schönste Moment war.

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Herr Stadlbauer, ein Blick zurück auf 2021: Welcher Filmtitel passt zu dem Jahr?

„Und täglich grüßt das Murmeltier“ – Corona als gefühlte „Endlosschleife“, verbunden mit dem Versuch, die Situation bei jeder Wiederholung etwas besser zu machen.

Und dasselbe nur für Ihre Gemeinde? Welcher Blockbustertitel wird den Geschehnissen gerecht?

„Zurück in die Zukunft“.

Welche kleinen und/oder großen Projekte für Ihre Gemeinde stehen für 2022 ganz oben auf der To-do-Liste?

Laufende Projekte (Neubau Pfarrkindergarten, Rathaus, Hochwasserschutz, Einheimischenmodell) weiterführen, gegebenenfalls abschließen und kontinuierlich an den vielen kleineren Aufgaben weiterarbeiten.

Und welche wichtigen Projekte folgen das Jahr über?

Die Weichenstellung, um die Lebensqualität unserer Bevölkerung sicherzustellen: Wohn- und Lebenssituation der älteren Bürger/innen, bezahlbarer Wohnraum für alle, vielfältige sowie auch neue Wohnformen, Weiterentwicklung der Infrastruktur: Kindertageseinrichtungen, Schule, Sport.

Gibt es ein Thema oder ein Vorhaben in Ihrer Gemeinde, das Ihnen schon jetzt Bauchschmerzen bereitet? Wenn ja, was ist das Problem?

Die zeitliche Umsetzung der vielen anstehenden und sinnvollen Projekte: Schulanbau – Mittagsbetreuung, Mehrzweckhallenbau, Rathausbau, Hochwasserschutz, Ausweisung neuer Wohnbaugebiete, seniorengerechtes Wohnen und Pflegeeinrichtung, weitere Infrastrukturmaßnahmen.

Haben Sie auch etwas mit ins Jahr 2022 genommen, was 2021 eigentlich hätte abgeschlossen werden sollen? Und wenn ja: Woran liegt das?

Einige Sachen aus meiner vorangehenden Antwort. Aufgrund der Vielzahl der Projekte fehlen zeitliche Kapazitäten in der Verwaltung sowie oftmals coronabedingte nicht ausreichend mögliche Abstimmungen über den Weg der Realisierung.

Ihr persönliches Unwort des Jahres?

„Alternative Fakten“: als Ausrede, wenn Tatsachen nicht anerkannt werden und wenn sachliche Diskussion und Argumentation nicht mehr akzeptiert wird.

Was war beruflich der schönste Moment in 2021?

Die wertvollen Gespräche mit zwei unserer ältesten Senioren bei den Gratulationsbesuchen zum 95. Geburtstag.

Und der am wenigsten schöne?

Die vierte Corona-Welle im Herbst 2021.

Angenommen, Sie hätten einen Wunsch für Ihre Gemeinde frei: Wie lautet der?

Dass alle das Wohl unserer Gemeinschaft an die erste Stelle stellen und sich selbst etwas weniger wichtig nehmen – dann funktioniert Gemeinschaft deutlich besser.

Was hat Sie 2021 gelehrt?

Dass man oft um Dinge kämpfen muss, die man eigentlich für selbstverständlich gehalten hätte: Solidarität, (soziale) Verantwortung, Gemeinschaftssinn.

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