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Die Verkehrsberuhigung der Kammergasse steht ganz oben im Mobilitätskonzept der Stadt. 

Freie Fahrt für Radler in zwei Richtungen

Fahrradfreundliche Kammergasse: Stadt Freising erläutert erneut das neue Konzept

Das neue Konzept für die fahrradfreundliche Kammergasse in Freising schlägt hohe Wellen. Daher erläutert die Stadt die Pläne erneut. 

Freising – „Die rege öffentliche Diskussion zeigt: Das Konzept zur fahrradfreundlichen Umgestaltung der Kammergasse – vorgestellt im Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt Ende November – findet große Aufmerksamkeit“, schreibt Stadt-Pressesprecherin Christl Steinhart – und sie ergänzt: „Wegen der hohen Bedeutung des Themas und der teilweise nicht ganz vollständigen Darstellung, unter anderem in Leserbriefen und in den sozialen Netzwerken, unterstreicht die Stadt nochmals ausdrücklich Hintergrund und die Schwerpunkte der angestrebten Umgestaltung der Kammergasse, Alois-Steinecker- und Haydstraße sowie der dazwischenliegenden Straßen.“

Der Auftrag für die laufende Erarbeitung der Machbarkeitsstudie entstamme sowohl dem Innenstadtentwicklungskonzept als auch dem städtischen Mobilitätskonzept „Freising – nachhaltig mobil“.

Gehwege zu schmal

Die Überarbeitung der Kammergasse sowie der angrenzenden Straßen sei unstrittig dringend geboten. Dort müsse für den Fuß- und Radverkehr einiges getan werden. Beispielsweise seien die Gehwege zu schmal. Zudem bestehe wegen fehlender Radverkehrsanlagen und gleichzeitig hohem Kfz-Aufkommen „Gefährdungspotenzial“ für die Radler.

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Wichtiger Bestandteil im Radverkehrs-Hauptnetz

Steinhart erklärt weiter: Die Bedeutung der Kammergasse als speziell von Radlern genutzte Altstadtumfahrung nehme vor dem Hintergrund der Verkehrsberuhigung der Freisinger Innenstadt immer weiter zu. Der Verlauf der Gasse stelle als Parallele zur Hauptstraße eine der Hauptrouten für den innerstädtischen Radverkehr dar und wurde deshalb im Mobilitätskonzept auch als wichtiger Bestandteil des künftigen Radverkehrs-Hauptnetzes bewertet.“ Zudem kreuzen wichtige Fußwegeverbindungen die Kammergasse, die Alois-Steinecker- sowie die Haydstraße. Und sie verbinden die Altstadt mit dem nordwestlichen Stadtgebiet.“

„Zukunftskonzept Kammergasse“

Im Zentrum des „Zukunftskonzepts Kammergasse“ stünden die Verkehrsberuhigung derselben sowie die komplette Verlagerung des Durchgangsverkehrs vom innerstädtischen Straßennetz auf die Umgehungsstraßen Westtangente und Nordost-Umfahrung. Zudem ist ein Zweirichtungsverkehr für den Radverkehr entlang der gesamten Kammergasse, Alois-Steinecker-, Hayd- sowie der dazwischenliegenden Prinz-Ludwig-Straße geplant.

Berücksichtigung in der verkehrsplanerischen und städtebaulichen Optimierung fänden laut Pressesprecherin unter anderem auch die Beseitigung der Gefahrenpotenziale für Fußgänger, der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen, die attraktivere Gestaltung bestehender Wegeverbindungen und eine insgesamt attraktivere Ausgestaltung der betroffenen Straßen samt ihrem Umfeld. ft

Gut zu wissen

Interessierte können die vollständigen Sitzungsunterlagen vom 20. November hier online einsehen und nachlesen.

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