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Jahrelanger Einsatz: Johanna Rauch (10 J.), Christian Riedl (20 J.), Stephan Steinberger (20 J.), Gerald Reisch (20 J.), Monika Felber (10 J.), Roland Schwaiger (30 J.), Paul Nowak (30 J.), Michael Roth (30 J.), Florian Wöhrl (20. J.) wurden von Stadtbrandmeister Oliver Sturde, OB Dieter Thalhammer

Feuerwehr-Vorstände halten fürs Jubiläum noch ein Jahr durch

Freising – Die Freiwillige Feuerwehr Freising feiert nächstes Jahr ihr 150-jähriges Bestehen. Weil für die Planung der Feierlichkeiten vor allem Erfahrung gebraucht wird, hat sich der Vorstand entschlossen, die Neuwahlen noch um ein Jahr zu verschieben.

Aus diesem Anlass wurden jetzt die im Herbst anstehenden Vorstandswahlen verschoben, das haben die Mitglieder am vergangenen Freitag bei der Jahreshauptversammmlung beschlossen.

Vorsitzender Ullrich Kachel, Schriftführer Florian Ferdinand und Kassier Johann Mießlinger wollten eigentlich heuer ihre Ämter abgeben. Da die Organisation eines solchen Festjahres aber Erfahrung und ein eingespieltes Vorstandsteam benötigt, erklärte sich die derzeitige Riege bereit, noch ein Jahr weiter zu machen. Der Wahltermin wurde daher beinahe einstimmig um ein Jahr auf November 2013 verschoben.

Für das Festjahr arbeitet die Feuerwehr an einem vielseitigen und anspruchsvollen Programm - immer mit Blick auf Machbarkeit und Finanzierbarkeit, wie Vorsitzender Ullrich Kachel betonte. Deshalb seien auch einige Abstriche gemacht worden. Jedoch nicht auf Kosten der Qualität: So will man zum Beispiel einen Star wie Helmut Schleich oder Django Asül für die Kabarettnacht im Juni gewinnen und für Oktober ist ein Konzert in Zusammenarbeit mit dem Radiosender „RockAntenne“ angesetzt. Zusätzlich zu den Veranstaltungen legt die Feuerwehr eine Jubiläumsbroschüre auf und ein Bildband mit rund 800 historischen Fotos ist in Planung.

All das machen die Mitglieder ehrenamtlich, ebenso wie die 370 Einsätze und insgesamt 21.409 geleisteten Stunden der Feuerwehr im Jahr 2011. Durch dieses rein ehrenamtliche Engagement biete die Feuerwehr Freising „bestmögliche Sicherheit für die Bevölkerung“, betonte Oberbürgermeister Dieter Thalhammer. Bei seiner letzten Teilnahme an einer Jahreshauptversammlung der Feuerwehr als OB, blickte er zurück auf die vielen Jahre enger Zusammenarbeit und auf insgesamt 17 Millionen Euro, die in seiner 18-jährigen Amtszeit in die Arbeit der Feuerwehr investiert wurden und stellte fest: „Diese Investition ist bis auf den letzten Cent gut angelegt und rückhaltlos zu vertreten.“ Nur bei der Jugend, da müsse man noch etwas zulegen, gab Thalhammer dem Vorsitzenden Ullrich Kachel Recht. Der hatte zuvor bereits beklagt, dass derzeit im gesamten Stadtgebiet Freising nur ingesamt 36 Jugendliche, bei den beiden Freisinger Wachen nur 17 Jugendliche aktiv seien. Wer sich für die Arbeit bei der Feuerwehr Freising interessiert und mindestens 14 Jahre alt ist, sollte einfach mal zu einem Treffen der beiden Jugendgruppen kommen, immer mittwochs um 19 Uhr in den beiden Freisinger Wachen.

cb

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