Demonstration in der Innenstadt

Flüchtlingsprotest erreicht Freising

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Freising - Rund 80 Flüchtlinge sind am Sonntagabend durch Freising gezogen, um für ein bedingungsloses Bleiberecht zu demonstrieren. Sie befinden sich seit Samstag auf einem Protestmarsch von München zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg.

Der Protestmarsch von Refugee Struggle for Freedom hat am gestrigen Sonntag Freising erreicht. Die Flüchtlinge sind am Samstag vom Sendlinger-Tor-Platz in München aufgebrochen, um ihrer Forderung nach Bleiberecht, dem Stopp von Abschiebungen, für Bewegungsfreiheit und gegen das geplante bayerische Integrationsgesetz bis nach Nürnberg, zum Hauptsitz des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), zu tragen.

Die Teilnehmer zogen in Freising vom Kriegerdenkmal durch die Innenstadt bis zur Luitpoldanlage, wo sie in Zelten übernachteten. Laut der Organisatoren wurde den Demonstranten nicht überall ein Schlafplatz genehmigt. In Freising aber gab das Ordnungsamt in Absprache mit OB Tobias Eschenbacher grünes Licht. Nach Angaben der Polizei verlief die Demonstration friedlich.

Seit dem 7. September haben die Aktivisten einen Monat lang am Sendlinger-Tor-Platz campiert. "Da wir keine Rückmeldungen von Politikern bekommen haben, wurde der Entschluss gefasst, nach Nürnberg zu laufen", heißt es in dem Statement von Refugee Struggle for Freedom: „Warum wir einen Protestmarsch organisieren? Wir sind aus verschiedenen Länder bis hierhin tausende Kilometer gekommen und wir werden weiter laufen bis wir unsere Rechte bekommen. Uns wird unser grundlegendes Recht auf Bewegungsfreiheit verwehrt. Die Residenzpflicht gilt wieder für Menschen, die sich am Anfang ihres Asylverfahrens befinden. Auch Menschen mit Duldung müssen den Ausländerbehörden mitteilen, wo sie sich befinden. Anerkannte Geflüchtete können nicht entscheiden, wo sie wohnen werden.“

Am vergangenen Freitag äußerten sich die Geflüchteten in ihrem Protestcamp am Sendlinger-Tor-Platz in München:

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