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Hinter Gitter sitzt jetzt der Millionenbetrüger.

Am Flughafen 

Millionenbetrüger verhaftet

Flughafen - Er wollte eigentlich nach Ägypten – und hatte nicht mit der guten Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden aus seinem Heimatland USA, Großbritannien und Deutschland gerechnet. Jetzt sitzt ein 57-jähriger US-Amerikaner in Landshut im Gefängnis.

Bundespolizisten verhafteten den Mann am Flughafen München nach seiner Ankunft aus Los Angeles.

Ein Londoner Richter hatte den US-Bürger bereits im Februar 2011 wegen Anlagebetrugs zu zwölf Monaten Haft zur Bewährung verurteilt. Außerdem verlangte die britische Justiz zwei Jahre später noch 1,3 Millionen Pfund vom Verurteilten, zahlbar innerhalb von sechs Monaten. Alternativ sollte der Verurteilte noch vier Jahre Haft absitzen. Der New Yorker hatte von 2001 bis 2004 zusammen mit Komplizen Anlagewillige um sieben Millionen britische Pfund gebracht.

Die Ermittler im Vereinigten Königreich machten einhundert Geschädigte aus, denen er hohe Renditen versprochen hatte. Da der Verurteilte zwar wohl seine Haftstrafe aus der ersten Verurteilung abgesessen hatte, den später geforderten Geldbetrag aber nicht aufbringen konnte oder wollte, erließ ein Londoner Gericht im Januar 2014 Haftbefehl.

Jetzt, am 7. Juli, wurde er vom Westminster Magistrates Court europaweit zur Festnahme ausgeschrieben. Die britische Justiz will den Amerikaner noch 1460 Tage hinter Gittern sehen. Der US-Amerikaner blieb gleich tags darauf im Fahndungsnetz der Bundespolizei am Münchner Airport hängen, als er auf dem Weg nach Kairo umsteigen musste. Die Bundespolizisten hatten von den Sicherheitsbehörden der USA einen Tipp bekommen.

Tags darauf führten Bundespolizisten den Festgenommenen dem Haftrichter vor und lieferten ihn in die Justizvollzugsanstalt in Landshut ein. Dort wartet er nun auf das Auslieferungsverfahren.

ft

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