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690 Radler legten im Sommer 2020 exakt 144 611 Kilometer zurück.

Rathaus zieht Bilanz

Stadtradeln: 690 Teilnehmende liefern in Freising beeindruckende Leistung ab - und schonen das Klima

690 Radfahrer und Radfahrerinnen sind im Sommer 2020 kräftig in die Pedale getreten. Ihre Bilanz ist beeindruckend - und klimaschonend.

Freising – Auch im Vorjahr war Freising bei der Aktion Stadtradeln dabei, bei der die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ordentlich in die Pedale traten. Insgesamt konnten die 690 aktiv Radelnden im Zeitraum zwischen 21. Juni und 11. Juli 2020 exakt 144 611 Kilometer zurücklegen, was der Distanz einer dreimaligen Weltumrundung entspricht, bilanziert Dominik Fuchs, der Mobilitätsmanager der Stadt Freising im Bau- und Planungsreferat: „So wurden insgesamt 21 Tonnen CO2 eingespart und damit aktiv etwas für Klimaschutz in Freising unternommen.“

Wie bislang gute Tradition, sollten die Erfolgreichen bei einer Abschlussveranstaltung des Freisinger Radlsommers gemeinsam mit den Gewinnerinnen und Gewinnern des Schulradelns und der Aktion „Mit dem Rad in der Stadt“ geehrt werden. Die für den November geplante Veranstaltung inklusive Preisverleihung musste aufgrund der Einschränkungen durch die Coronapandemie leider abgesagt werden und konnte aufgrund der aktuellen Lage auch noch nicht nachgeholt werden. Nichtsdestotrotz möchte die Stadt die Siegerinnen und Sieger des Stadtradelns bekannt geben – in der Hoffnung, ihnen die verdienten Preise so schnell wie möglich nachträglich überreichen zu können.

Teams leben beeindruckende Leistung hin

In der Kategorie „Teams mit den meisten Radlerinnen und Radlern“ holte sich die Gruppe „Dynamo Freising“ mit 98 Aktiven den ersten Platz. Das Team des Camerloher-Gymnasiums wurde mit 78 Radelnden zweiter, dicht gefolgt vom TSV Jahn Freising mit 76 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. „Dynamo Freising“ schaffte zudem auch die meisten geradelten Kilometer (18 783 km). Der TSV Jahn Freising belegte den zweiten Platz (16 394 Kilometer). Auch dem „Team Franka“ gelang mit 14 538 km eine grandiose Leistung und damit ein verdienter Platz drei.

Eine imposante Bilanz legte jetzt Dominik Fuchs, der Mobilitätsmanager der Stadt Freising, vor: Insgesamt konnten 21 Tonnen CO2 eingespart werden.

Eine weitere Wertung der Team-Kategorien ehrt solche Mannschaften, die die meisten Radkilometer pro Person abgespult haben. Das ADFC-Team schaffte hier einen Erdrutschsieg mit 723 Kilometer pro Kopf (bei vier Radelnden). Platz zwei geht an die „Biergarten Vaddis“ mit 473 Kilometer (drei Radler) und Bronze an das Team der Freisinger Stadtwerke mit 415 Kilometer (zehn Radler).

Bester Einzelfahrer strampelt über 2000 Kilometer

Auch in den Einzelkategorien war es bis zum Ende spannend, wer den Sieg mit nach Hause nehmen würde. Zum Schluss konnte sich Norbert Keil vom Team „d’Alpenradler“ mit 2004 Kilometer knapp gegen Silvia Frankiw (TSV Jahn Freising) mit 1935 Kilometer durchsetzen. Bronze geht an Quirin Huber vom Josef-Hofmiller-Gymnasium mit 1500 Kilometern, der auch im Schulradeln ordentlich abräumen konnte.

Die Ehrung des Schulradelns war für kurz vor Weihnachten geplant, musste aber ebenfalls aufgrund der Coronapandemie und dem Wechsel von Präsenzunterricht zu Homeschooling verschoben werden. Die Preise werden den Schülerinnen und Schülern aber an ihren Schulen noch übergeben, sobald das wieder möglich ist – natürlich mit ausreichend Abstand und unter Einhaltung der Hygieneregeln.

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Stadtradelns und aus der Verlosung sollen ihre Preise ebenfalls so schnell wie möglich erhalten, sobald es die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen wieder zulassen. (ft)

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