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Zeitreise in edlem Ambiente

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Gruppenbild mit Herr: Verwaltungsleiterin Stefanie Schwegler, Projektleiterin Tanja Jägermeyr, Geschäftsführer Oliver Dorn, Esther Rädle, Reni Handlos und Susanne Mandlinger (v. l.). © Lehmann

70 Jahre alt, nein: jung wird die Volkshochschule Freising heuer. Wer das Gebäude an der Kammergasse betritt, erhält derzeit einen informativen und künstlerischen Einblick in die Historie.

Freising – „Was hier war und was auch noch ist“, das ist laut Vhs-Geschäftsführer Oliver Dorn das, was in den Gängen und Fluren des Volkshochschulgebäudes an der Kammergasse derzeit zu sehen ist. Anlass der Ausstellung, die aus Plakaten, Keramik und Ikebana zusammengestellt ist: der 70. Geburtstag der Volkshochschule Freising, den man im Juli mit einem Festakt begehen wird.

Wer durch die Glastüren im Erdgeschoß das Gebäude betritt, den umfängt gleich eine etwas andere Stimmung. Und auch wenn man es vielleicht nicht sofort bemerkt, woran das liegt, spätestens wenn man die ersten Ton- und Keramikgefäße erblickt, wenn man Erzeugnisse japanischer Blumenkunst entdeckt hat, dann weiß man, was so anders ist derzeit im Foyer der Vhs.

„Herzstück“ der Ausstellung sind laut Projektleiterin Tanja Jägermeyr die Plakate, die im ersten und zweiten Stock aufgehängt sind und auf denen die wechselvolle und spannende Geschichte der Volkshochschule in Freising nachgezeichnet wird - von den Anfängen 1948 über Neuerungen in den 70er Jahren bis hin zur Generalsanierung des Gebäudes und dem Anbrechen einer neuen Vhs-Epoche. Statistiken und Zahlen kann man da studieren oder auch die Titelblätter alter Programme schmunzeln. Ein echte Zeitreise, die Vhs-Mitarbeiterin Susanne Mandlinger das zusammengestellt hat.

Zeitlich zu den Plakaten passend, haben Esther Rädle und Reni Handlos, die Leiterinnen der Keramikwerkstatt, eigene Skulpturen und Objekte, aber auch Produkte von Bärbl Fürst und Ferdinande Kiraly ausgestellt, die ebenfalls die Blicke auf sich ziehen – und zwar in allen vier Stockwerken vom Erdgeschoß bis unters Dach, wo in Vitrinen unter anderem Objekte gezeigt werden, die schon auf das Herbstprogramm vorausweisen.

Und so schweift der Blick mal zu den Plakaten, dann zu den Keramik-, Ton- und Raku-Objekte darunter und daneben, dann wieder hinauf zu den an den Wänden hängenenden Ikebana-Kunstwerken. Und weil die Blumen vergänglich sind, wandelt sich das Bild der Ausstellung auch immer wieder.

Noch bis Ende Juli wird das Vhs-Gebäude von dieser edel-künstlerischen Atmosphäre geprägt sein, dann wird die Ausstellung abgebaut.

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