Schock-Botschaft für 1860: Aus für Stadionpläne in Riem

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Den Best-Preis des Fördervereins FOSsilien überreichte Vorsitzender Stefan Deschermeier an Antonia Graf (1,1), Sebastian Schuhbauer (1,4), Salina Struck (1,5), Stefan Wiesheu (1,4) und Maximilian Beck (1,3).

Abschlussfeier der Fachoberschule

Das Abenteuer Leben beginnt

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Freising - Es gibt neue „Fossilien“. Gestern Vormittag wurden diejenigen FOS-Schüler entlassen, die nach der 12. Klasse jetzt ihr Fachabitur in der Tasche haben. So richtig gefeiert wurde am Abend in der Luitpoldhalle.

„Abi looking vor freedom“ – das war das Motto, das sich die Absolventen des FOS-Jahrgangs 2016 ausgewählt hatten. Die FOS/BOS-Band spielte allerdings nicht den Hit von David Hasselhoff, dafür aber „Proud Mary“ von Creedence Clearwater Revival. Und das war ein nicht weniger schwungvoller Auftakt zu der Zeugnisübergabe in der abgedunkelten Aula des Camerloher-Gymnasiums. Freisings Bürgermeisterin Eva Bönig gab „Entwarnung“: Wer sich bei den Reden vor Vergleichen mit der Fußball-WM oder der Tour de France gefürchtet habe, den könne sie beruhigen: Sport, das sei Freizeit, Abi, das sei Freiheit. Und nicht nur Bönig verkniff sich Parallelen und Wortspiele zu Fußball und Radfahren. Auch Schulleiterin Roswitha Stichlmeyr wählte ein anderes Bild dafür, dass die FOS-Schützlinge nun in die Freiheit entlassen werden: Sie verglich das Fachabitur mit dem Erreichen einer Berghütte nach einem anstrengenden Aufstieg. Dort oben, so wusste Stichlmeyr, sei „die Freiheit spürbar in Form eines Lüftchens“, dort oben könne man auch mal eine Leben „back to the roots“ ausprobieren, sich Zeit nehmen und auf die Bank vor der Hütte setzen, um die nächsten Etappen der Wanderung zu planen.

 Die stellvertretende Landrätin Birgit Mooser-Niefanger prophezeite den Ex-FOS’lern, nach dem Förderverein auch „Fossilien“ genannt, ein „großes Abenteuer“: „Und dieses Abenteuer heißt Leben.“ Freiheit – ja gewiss, so Mooser-Niefanger. Aber trotzdem auch der Hinweis, dass „Lernen Sie immer begleiten wird“. Doch die Fachabiturienten seien gut gerüstet, hätten sie doch gelernt, Antworten auf Fragen zu finden, aber auch – und das sei fast noch wichtiger – Fragen zu stellen. Die Fähigkeit zum kritischen Denken bescheinigte auch Bönig den Abiturienten, forderte sie auf, „achtsam und wachsam im Leben“ zu sein, aber auch Zeit für sich zu finden. Und: „Vergessen Sie nicht zu leben“. Die Aussicht, „jetzt wird weitergelernt“, hatte der Elternbeiratsvorsitzende Norbert Nickisch mitgebracht. Und einen Appell: „Seid mutig!“ 

Und nachdem die Schüler in der mit Sonnenblumen und Sonnenstühlen geschmückten Aula ihre Meditation abgehalten, Anna Ossiander Harfe gespielt und Vize-Schulleiter Jörg Matthes die Besten geehrt hatte, gab es sie endlich: die Zeugnisse. Und das Abschlusslied der Band: „Alles nur geklaut“.

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