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Lobende Worte gab’s für die Absolventen des Dom-Gymnasiums, die zusammen einen Schnitt von 2,18 hinlegten: James Atkinson, Nevin Bahceci, Sigrid Bauer, Veronika Biber, Juri Biswas, Oliver Borchert, Leon Bormann, Julian Boschan, Alexander Bracke, Veronika Brandt, Raphael Buchholz, Adrian Buchschwenter, Kutay Cölhan, Julia Diller, Laura Dittmann, Nils Frey, Lukas Griebel, Sophie Hartmann, Luise Hoffmann, Danja Hörmann, Thomas Huber, Victoria Humplmaier, Barbara Ihre, Denise Ilogu, Marie-Sohpie Jositz, Benedikt Kaehs, Jana Kast, Theresa Kleine, Elisa Kligge-Rodriguez, Laura Kligge-Rodriguez, Matthias Königer, Julia Krippner, Christine Kraft, Melanie Lechner, Lena Lipp, Marina Melchior, Peter Menden, Sebastian Michel, David Müller, Alessa Osburg, Valentin Pfleger, Jessica Pruin, Maximilian Roithmeier, Meryem Ruppert, Robert Schlau, Kerstin Schmidt, Isabella von Schumann, Muriel Schur-Wilkens, Sabrina Schuster, Nora Shahin, Livia Spifz, Jakob Stegschuster, Agnes Stein, Anna Steinacker, Elisabeth Streitberger, Idoia Süss Agon, Jonathan Then, Leonard Umlauft, Juliane von Urff und David Wirth.

Abschlussfeiern an den Freisinger Gymnasien

Eitel Sonnenschein am „Dom“

Nimmt man den Notendurchschnitt des diesjährigen Abiturjahrgangs am Dom-Gymnasium als Bewertungsgrundlage, so kann man nur den Hut ziehen: Die 60 Abiturienten haben mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,18 bestanden.

Freising – Alle Jahre ist es wieder ein ganz besonderer Moment für die Schulfamilie am „Dom“. Die Eltern der Absolventen hatten schon Platz genommen in der festlich geschmückten Aula, die Bigband mit dem Hit „I’m a Believer“ die Festgäste begrüßt, als Oberstudiendirektor Manfred Röder – an dem Tag sichtlich entspannt – das Rednerpult betrat. Feste und Feiern seien „Moratorien des Alltags“, bei denen die Seele der Menschen zu Wort kommen dürfe. Man solle sich diese Auszeit gönnen, denn man habe „Großes zu feiern“.

Den frisch gebackenen Abiturienten zollte auch Bürgermeisterin Eva Bönig Respekt. Sie lobte die jungen Menschen dafür, dass sie trotz der vorhandenen Leistungsbereitschaft den Blick für den Gemeinsinn nie verloren hätten. Sie ermunterte die Absolventen, mutig zu sein, es auch ’mal zu wagen, quer zu denken oder unbequem zu sein. „Erfüllen Sie nicht die Erwartungen der Erwachsenen, sondern die eigenen. Bleiben Sie ein Original.“

Mit einer Reise, die neue Horizonte, und schöne Landschaften eröffne, aber immer auch neue Weichenstellungen verlange, verglich die Vorsitzende des Elternbeirates, Marion Thuro, die Zukunft, die vor den jungen Erwachsenen liege. „Scheut euch nicht, auch einmal den Hebel umzulegen oder die Notbremse zu ziehen.“ Gerüstet seien die Absolventen für die Reise bestens. Sie ermahnte aber, nicht nur zur „Selbstoptimierung“ unterwegs zu sein, sondern im Streckenverlauf auch das soziale Umfeld und die Umwelt nicht aus den Augen zu verlieren.

Dass das „Dom“ eine besondere Talentschmiede sei, hob der Vorsitzende des Vereins der Freunde des Dom-Gymnasiums, Hans Nerb, hervor. Er verwies auf viele Persönlichkeiten im gesellschaftlichen und politischen Leben, die ihr Abitur am Domgymnasium in Freising gemacht hätten. Den „mehr als annehmbaren“ Schnitt ihres Jahrgangs nahmen Sophie Hartmann und Raphael Buchholz aufs Korn. Als „wissende Adoleszenten mit Abitur“ könnten sie zwar so manches Problem rechnerisch erschließen, rein praktisch sehe das anders aus: das Wissen im Fach Mathe nütze im Alltagsgebrauch nicht immer. Zu Beispiel dann, „wenn ich an der Kasse stehe“, wie Sophie Hartmann sagte, „und nicht weiß, ob mein Geld für den Einkauf reicht“.

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