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Die Besten des 2020er-Jahrgangs am Josef-Hofmiller-Gymnasium sind (v. l.) Paul Zimmermann (1,1), Thomas Gerlsbeck (1,0) und Lena Berchtold (1,2). 

Diesem Jahrgang konnte Corona nichts anhaben: Super Abi am Josef-Hofmiller-Gymnasium

Endlich geschafft: Der Abi-Streich muss am Josef-Hofmiller-Gymnasium in Freising coronabedingt zwar leider ausfallen. Doch die Freude über den Abschluss überwog bei den Schülern.

Freising– Endlich geschafft! Vor dem Josef-Hofmiller-Gymnasium (JoHo) Freising werden Abi-Shirts verteilt – alles schön brav mit Mund-Nasenschutz und mit gebotenem Abstand. Die Stimmung ist ausgelassen, wenn auch der berüchtigte Abitur-Streich dieses Jahr aufgrund der Pandemie ins Wasser fallen musste. Trotz sämtlicher Widrigkeiten ist das Abi 2020 für die JoHo-Abschlussklasse sehr gut ausgefallen.

„Hofmiller-Gymnasium ist einfach eine tolle Schule“

Ziemlich stolz sind vor allem drei der Abiturienten – einer von ihnen, der 18-jährige Thomas Gerlsbeck aus Marzling, hat sogar einen 1,0- Schnitt hingelegt: „Damit hab’ ich überhaupt nicht gerechnet!“ Der Marzlinger hat auch schon einen festen Plan für die Zukunft – nämlich auf Lehramt zu studieren und dann so „schnell wie nur möglich“ zurück auf das JoHo. Warum? Ganz einfach: „Das Hofmiller-Gymnasium ist einfach eine tolle Schule“, sagt der Beste seines Jahrgangs. Zuerst allerdings werde jetzt richtig gefeiert, jedenfalls im Rahmen der erlaubten Vorschriften. Der Plan, sich einen kurzen Urlaub via Interrail durch Europa zu gönnen, musste aufgrund Corona verworfen werden – jetzt will Gerlsbeck mit Freunden einen Road Trip per Auto durch Deutschland, beispielsweise nach Dresden, anvisieren.

Ebenso schon einen festen Plan hat der 18-jährige Paul Zimmermann aus Freising. Seit frühester Kindheit ist sein größter beruflicher Wunsch: Notarzt werden. Mit einem 1,1er-Abitur dürfte das auch kein Problem mehr sein – ein Praktikum in einer Münchner Klinik hat er schon hinter sich gebracht. Auch für Zimmermann gilt: Jetzt erst einmal die Schule hinter sich lassen und richtig feiern, bevor es eine Woche lang zu einem Kurzurlaub an den Bodensee geht.

„Sehr überrascht, dass es so gut gelaufen ist“

Nach Irland hätte es eigentlich Lena Berchtold (18) aus Allershausen verschlagen – als Belohnung für ihre 1,2-Abiturnote. „Ich bin sehr überrascht, dass es so gut gelaufen ist“, sagt sie lächelnd. Ihr Ziel: ein Bio-Chemie Studium. Allerdings enttäuscht zeigte sie sich, wie auch Gerlsbeck und Zimmermann, dass der Studienstart nach hinten verschoben wurde. Erst ab November geht es für sie weiter.

Für die Oberstufenkoordinatorin Bettina Lohs sind die guten Abschlüsse beinahe identisch mit den Vorgangsjahrgängen. Heißt: Die Corona-Problematik hat ihrer Meinung nach in keiner Weise zu einem Leistungsabfall geführt. Zudem sei dieser Jahrgang sehr leistungsstark gewesen: „Dem konnte Corona nichts anhaben!“ Das digitale Beschulen von Abiturienten sei laut Lohs kaum möglich und immer nur eine Notlösung. Auch ein Durchschnitts- oder Not-Abitur wäre für Lohs nicht in Frage gekommen: „Nach zwölf Jahren Lernen haben sie das nicht verdient – so ein Corona-Abi!“

Und auch die drei Besten am Hofmiller-Gymnasium waren am Freitag froh, dass die Prüfungen letzt endlich regulär verlaufen sind – schließlich hätten sie durch die Pandemie auch mehr Zeit gehabt, zu lernen. Richard Lorenz

Aktuelles im Kreis Freising

Eine Feier von Abiturienten am Moosburger Aquapark nahm ein jähes Ende: Nach einem Notfall löste die Polizei die Party mit Hunderten Gästen auf.Jetzt lobt die einsatzleitende Beamtin die Jugendlichen.

Im Freibad dürfen sich die Besucher schon länger austoben, doch bald geht es im fresch-Erlebnisbad in Lerchenfeld auch drinnen wieder los.

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