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Anstoßen auf die Ferien dürfen die Absolventen in Freising nur im Rahmen einer geschlossenen Veranstaltung.

Stadt zieht „Notbremse“

Die Absolventen müssen allein feiern

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Was die Abschlussschüler ärgert, bezeichnet Robert Zellner von der Stadt Freising als „Notbremse“: Denn wenn am  Freitag die Schüler der Wirtschaftsschule und der Karl-Meichelbeck-Realschule am Vöttinger Weiher ihren Abschluss feiern, dann sind sie ganz unter sich. Keinem Freund, keinem Partner, keiner Begleitung ist es erlaubt, mitzufeiern.

Freising –  Das ist der Weg, den die Stadt Freising in Person des zuständigen Amtsleiters Robert Zellner geht, um Verwüstungen und „krassen Schäden“ wie in früheren Jahren entgegenzuwirken. Diese Abschlussfeiern seien, so betont Zellner auf Nachfrage des FT, „keine öffentlichen Veranstaltungen“, sondern hätten eher den rechtlichen Status von Gartenfesten – wobei der Garten der Vöttinger Weiher ist und der Gartenbesitzer die Stadt Freising.

Für eine öffentliche Feier, zu der dann eben auch Freunde und Bekannte der Abschlussschüler kommen könnten, müsste es einen oder mehrere offizielle Veranstalter geben, die auch die Verantwortung für den Ablauf des Festes tragen. Doch die gebe es schon lange nicht mehr, berichtet Zellner. Früher waren das oft noch die Schülersprecher. Anlass für die jetzt getroffene Regelung, dass wirklich nur noch Abschlussschüler „Bandl“ bekommen und Zutritt zum Fest erhalten, seien die schlechten Erfahrungen der vergangenen Jahre gewesen, sagt Zellner. Besonders vor drei Jahren sei die Lage am „Vöttinger“ eskaliert. Damals seien rund 1500 Jugendliche aus dem ganzen Landkreis gekommen und hätten bei den Abschlussfeiern (für FOS/BOS und die Gymnasien gilt die gleiche Regelung) eine Schneise der Verwüstung hinterlassen, erhebliche Schäden angerichtet – und das, obwohl man immer wieder das Sicherheits- und auch das Abfallkonzept verbessert habe.

Es sei also nichts anderes übrig geblieben, so der Leiter des Amts, das auch für Katastrophenschutz zuständig ist, als bereits im vergangenen Jahr eine Neuregelung zu treffen, die auch heuer durchgezogen wird. Und die sieht eben so aus, dass nur Abschlussschüler zugelassen sind.

Im Falle der FOS/BOS- und Gymnasienfeier waren das rund 700 Schüler, im Falle der Wirtschafts- und Realschule morgen werden es bis zu 350 Schüler sein. 

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