Vorsicht ist geboten

Achtung: Polizei warnt vor "falschen Beamten"

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Freising - Eine Serie von Anrufen falscher Polizeibeamter fand am Mittwoch, 29. Juni, in Freising statt, wobei die Anrufer unter anderem versuchten persönliche Daten beziehungsweise Informationen zu Wertgegenständen zu erfragen.

Insgesamt zehn Personen meldeten sich am Mittwoch bei der Polizei und teilten mit, dass sie in den Abendstunden einen verdächtigen Anruf eines angeblichen Polizeibeamten erhalten hätten. Wie die Angerufenen mitteilten, erschien auf dem Telefondisplay die Anrufernummer 08161/110 und der männliche Anrufer stellte sich des öfteren als Markus Wolf von der Polizei Freising oder dem LKA München vor. Der angebliche Polizeibeamte teilte mit, dass man bei Einbrechern eine Liste mit den Namen der Angerufenen gefunden hätte, weshalb er nun wissen müsste, ob Bargeld oder Gold zu Hause aufbewahrt werden würden. Glücklicherweise beendeten die angerufenen Personen das Gespräch mit dem falschen Polizeibeamten, so dass bisher niemand geschädigt wurde.

Es muss vermutet werden, dass diese Anrufe zu Vorbereitungshandlung für Betrugsdelikte dienen. Diese Vorgehensweise wurde zuletzt auch im Raum Ingolstadt und im Raum Dachau festgestellt.

Die Polizei rät deswegen zur Vorsicht:

  • Seien Sie misstrauisch bei derartigen Anrufen
  • Beenden Sie das Gespräch ohne persönliche Daten bzw. über vorhandene Wertgegenstände Auskunft zu geben. Telefonnummern, die im Display angezeigt werden, können verändert sein und sind keinesfalls ein Hinweis auf die Herkunft des Anrufers
  • Rufen Sie im Zweifelsfall Ihre zuständige Polizei an, bei dringenden Fällen auch unter der Telefonnummer 110

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