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Der Mariendom zählt zu den größten Tourismus-Attraktionen Freisings. Die meisten Gäste aber sind Geschäftsleute oder die Mitglieder von Fluggesellschaften.

Aktuelle Statistik 2017

Tourismuszahlen: Freising legt zu - bleibt aber hinter Erding

Freising ist kein Tourismus-Magnet. Schon wegen der Therme hat der Nachbar Erding bei den Übernachtungszahlen die Nase leicht vorn. Aber: Auch die Domstadt macht in Sachen Tourismus inzwischen eine sehr gute Figur und legt kontinuierlich zu.

Landkreis – 288 446 Gäste sind im Zeitraum von Januar bis Juli 2017 im Landkreis Freising angekommen. Genächtigt haben sie in 79 verschiedenen Beherbergungsbetrieben, die insgesamt 5467 Betten angeboten haben. Und in jedem zweiten dieser Betten lag im Schnitt ein Mensch: Die Auslastung lag bei recht guten 44,1 Prozent, wie das Bayerische Wirtschaftsministerium in seiner aktuellen Tourismus-Statistik berichtet. Und weil die Menschen, die – aus welchem Grund auch immer – den Landkreis besucht haben, durchschnittlich eineinhalb Tage geblieben sind, summiert sich die Zahl der Übernachtungen auf 435 331. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Zuwachs von immerhin vier Prozent. Die meisten Gäste (184 239) stammen übrigens aus der Bundesrepublik Deutschland, 104 207 aus dem Ausland.

Selbstredend ist die große Kreisstadt Freising der Haupt-Tourismusort im Landkreis mit genau 126  511 Gästen im Zeitraum von Januar bis Juli. Die haben miteinander 177 782 Tage übernachtet. Die Bleibedauer liegt damit etwas unter dem Landkreis-Durchschnitt, die Auslastung der Hotels in Freising ist mit 49,8 Prozent allerdings überdurchschnittlich.

Die Nummer zwei im Landkreis ist – mit großem Abstand zum Rest – Hallbergmoos mit 67 023 Gästen und 93 127 Übernachtungen. Dahinter folgen Neufahrn (29 525 Gäste, 48 549 Übernachtungen), Eching (14 574, 27 379) und schließlich Hohenkammer mit seinem Schloss (13 163, 20 578). Fast ausnahmslos alle Gäste, die in Hohenkammer abgestigen sind,kamen übrigens aus Deutschland (12 926 – nur 237 stammen aus dem Ausland).

Und wie fällt der Vergleich zum Vorjahr aus? Freising hat leicht zugelegt (plus 2,8 Prozent), Hallbergmoos und Hohenkammer aber mit einem Gäste-Zuwachs von jeweils etwa 20 Prozent einen regelrechten Sprung nach vorne gemacht.

Was den Tourismus betrifft, liegt die Stadt Moosburg offenbar noch im Dornröschenschlaf: Mit gerade einmal 2886 Gästeankünften von Januar bis Juli 2017 rangiert die Dreirosenstadt sogar noch hinter Marzling (4107) – und hat auch noch im Vergleich zu 2016 um 14,6 Prozent verloren. Könnte es sein, dass Moosburg dringend ein attraktives Hotel braucht?

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