Heftige Unwetter wüten in Bayern: Mehrere Orte unter Wasser - dramatische Rettungsaktion für weggespülte Autofahrer

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Zu „Sperrbezirken“ hat das Landratsamt in Absprache mit der Polizei Freising die Buchten an der Staatsstraße 2084 gemacht – aus mehreren Gründen. 

Die Sperrbezirke an der Staatsstraße

Buchten zwischen Freising und Allershausen dichtgemacht – Polizei erklärt Hintergründe

  • Manuel Eser
    vonManuel Eser
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Die kleinen Buchten an der Straße von Freising nach Allershausen sind mit weiß-roten Pollern abgesperrt worden – zum Unmut vieler FT-Leser. Freisings Polizeichef Ernst Neuner erklärt die Hintergründe.

Freising – Die kleinen Buchten am Waldesrand waren vielen Autofahrern auf der Staatsstraße 2084 einen Stopp wert. Etliche Fahrzeuge hielten hier gerne – sei es für ein Picknick oder eine Pinkelpause. Umso größer war der Aufschrei unter FT-Lesern, dass das Landratsamt nun in Absprache mit der Polizei diese Stellen auf der Strecke zwischen Freising und Allershausen mit weiß-roten Pollern für Fahrzeuge gesperrt hat.

„Bei diesen Stellen hat es sich nie um Parkplätze gehandelt“

Polizeioberrat Ernst Neuner, Leiter der Freisinger Inspektion, erklärt die Gründe für diese unpopuläre Maßnahme. „Bei diesen Stellen hat es sich nie um Parkplätze gehandelt – auch wenn sie sehr häufig so wahrgenommen wurden“, stellt der Polizeichef klar.

Die aufgeschütteten Flächen seien für Waldarbeiter gedacht, die hier mit ihren Fahrzeugen und Gerätschaften hantieren müssten. „Sie dienen weder Reisenden, die hier ihre Geschäfte verrichten wollen, noch Lkw-Fahrern, die ihre Laster hier stundenlang abstellen.“

Die Lösung ist zwar nicht besonders schön, aber praktisch

Gerade unter Brummifahrern hat Neuner eine Unart festgestellt: „Nicht selten hat jemand seinen Lastwagen da geparkt, einen Roller ausgeladen, ist mit dem nach Hause gefahren und hat den Laster am nächsten Tag wieder geholt.“ Dennoch habe man sämtliche Blüten, die der Gebrauch der Buchten getrieben habe, lange geduldet. Dass dies nun nicht mehr der Fall ist, hat mit der Schweinepest zu tun. In deren Folge hätten die Behörden vor Ort die Vorgabe bekommen, an Wald-Parkplätzen wildschweinsichere Mülleimer aufzustellen. Damit soll verhindert werden, dass infizierte Tiere den Müll fressen und dadurch den Erreger weiterverbreiten. So rückten die Buchten zwischen Staatsstraße und Forst in den Fokus, wie Neuner mitteilt. Das Problem dabei sei: „Wir können derartige Mülleimer nicht an Orten aufstellen, an dem das Parken gar nicht erlaubt ist. Das beißt sich.“

Weil das Parken also weder naturschutzrechtlich noch straßenverkehrsrechtlich an diesen Stellen erlaubt sei, habe der Straßenlastträger, das Landratsamt, handeln müssen – und dort Baken aufstellen lassen, wo die Staatsstraße endet und die Wald-Flurstücke beginnen. Damit habe man eine praktische Lösung gefunden, um das Abstellen auf diesen Flächen zu unterbinden, betont Ernst Neuner. „Auch wenn es nicht besonders schön ausschaut.“

Aktuelles aus dem Landkreis

Ein Mann aus dem Markt Au gilt als „Patient null“ im Kreis Freising. Sein Sohn (7) wurde negativ getestet, ein Antikörper-Test fiel jedoch positiv aus. Der Vater stellt nun Mutmaßungen an.

In einem Tabakladen am Münchner Hauptbahnhof wurde eine Kundin derart aggressiv, dass sie auf die Verkäuferin losging. Bevor die Polizei einschreiten konnte, flüchtete sie per Zug.

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