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Relaxen und gute Musik hören: Das war das Rezept für das er ste Singer-Songwriter-Festival in Freising. 

Premiere am Schafhof

So schön war es beim Bonfire-Festival am Schafhof

Eine Premiere in Freising und gleich ein Erfolg. Ein riesiger Erfolg: Am Samstag erlebte der Schafhof das erste Singer-Songwriter-Festival. Wetter, Ambiente, Musik und Atmosphäre – alles passte. Und die Musikliebhaber strömten auf den Berg.

Freising Im Europäischen Künstlerhaus Oberbayern ist gerade die Ausstellung „Wo das Wort ist“ zu sehen. Und weil das Jahresthema im Schafhof außerdem „Sound“ ist, wie Leiter Eike Berg betonte, passte das Singer-Songwriter-Festival wunderbar zum Ort des Geschehens. Der Name des Festivals: Bonfire. Organisator Marc Hanow hatte, als er dieses Festival plante und konzipierte, das Bild vom Lagerfeuer vor sich, an dem jemand seine Gitarre auspackt und singt. Und weil Bonfire viele schöne Bedeutungen hat, weil es Leuchtfeuer oder auch Freudenfeuer bedeuten kann, schien das der ideale Name für das Festival, bei dem sich am Samstag die Gäste im schattigen Hain vor der Bühne entweder an Biertischgarnituren oder in guter alter Open Air- und Festival-Manier auf Decken niederlassen konnten.

Dabei diente das Land-Art-Projekt „Kreishalbierende“ von Martin Schmidt als Platz für die kleine Bühne. Doch nicht diese Kunst stand am Samstag im Mittelpunkt, sondern das musikalische Können der sechs Formationen, die man für die erste Auflage des Festivals hatte gewinnen können: Da war mit den Headlinern von Apollon’s Smile, die die Idee zu dem Event gehabt hatten (wir berichteten), ein Duo mit von der Partie, das seine stets wachsende Fangemeinde mitzureißen und eine famose Atmosphäre zu erzeugen weiß. Erst recht im Schein eines Lagerfeuers.

Davor spielten Unbroken Link – eine Formation, die man noch nicht so oft gehört hat, die die akustische Virtuosität zu ihrem Markenzeichen gemacht hat und das Ambiente des Schafhofs sichtlich und hörbar genoss. Dass fünf der sechs Bands und Künstler aus Freising (und mit dem Duo Francis eine aus Landshut) kamen, dass man also etwa auch Axel le Rouge hören konnte, der Jugendkulturpreisträger des Landkreises Freising, Raffael Luto, mit Tobi Hölzl spielte, dass also Joachim Schwarz und Susi Salomon das Bonfire-Festival eröffneten – allein das war der beste Beweis dafür, dass so ein Singer-Songwriter-Festival in Freising längst überfällig war. Und dass auch diese lebendige Szene in Freising ihren eigenen Platz brauchte.

Auf dem Schafhof-Gelände haben die Bands und vor allem auch die Besucher, Zuhörer und Fans ehrlicher, handgemachter Musik mit Aussage und Tiefgang diesen Platz gefunden.

Und das gilt sicher auch, wenn das Jahresthema im Künstlerhaus Oberbayern nicht „Sound“ ist und die aktuelle Ausstellung gerade nicht „Wo das Wort ist“ heißt.

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