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Die Bagger haben ganze Arbeit geleistet.

Bagger haben ganze Arbeit geleistet

Das war’s mit dem alten Schwimmbad

Jetzt steht vom alten Lerchenfelder Schwimmbad nichts mehr. Die Bagger haben ganze Arbeit geleistet und auch noch die letzten Spuren der ursprünglichen Anlage weggeräumt. Nun geht’s an die Neugestaltung – inklusive Teich.

Freising – „Von der alten Substanz steht nichts mehr“, meint Bäder-Chef Alexander Frederking. Wer derzeit den Weg „Am Schwimmbad“ nimmt, sieht außer dem ehemaligen Kassen-Container nur noch einen Bauzaun am Haupteingang des Lerchenfelder Bads und emsige Bauarbeiter. „Unmittelbar nach dem Saisonende im Freibad wurde mit dem Abriss der letzten alten Gebäude begonnen“, erklärt Frederking.

So wurden von den Baggern unter anderem die Umkleiden, der Werkstattbereich und auch das Haus, in dem unter anderem die Fundsachen untergebracht waren, weggeschoben. Auch die vielen technischen Installationen der Badewassertechnik wurden ab- und ausgebaut. Bei so viel unterschiedlichen Materialien mussten die Arbeiter nach neuesten Bestimmungen in viele verschiedene Schutt-Fraktionen trennen, sagt der Bäderchef: „Derzeit stehen im Schnitt etwa fünf Container auf dem Gelände, die mit den Abbruchmaterialien befüllt werden.“

Neben Zement, Beton und Ziegeln, gebe es große Anteile von Holz, Metall, Plastik und vielem anderen mehr. Ist das Areal erst mal freigeräumt, geht es weiter mit der Neugestaltung. Und die sieht so aus: Dort, wo einst der Haupteingang war, wird bald ein Naturbadeteich für die Saunanutzer entstehen. Im Bereich der drei ehemaligen Schwimmbecken wird eine große Liegefläche modelliert. „Dazu werden die einstigen Becken entfernt und der Untergrund verfüllt.“

Derweilen gehen entlang des Rabenwegs die Arbeiten. Die Fassade des Hallenbads wird montiert, so kann man im Bereich der späteren Umkleiden bereits die Glasfront erkennen. „Die Glasfassade umschließt den Umkleidebereich mit dem sogenannten Stiefelgang, also den Sektor, in dem man nach dem Zahlen im Bad ankommt“, beschreibt Frederking. Aber drinnen wird ebenfalls fleißig am „Fresch“ gearbeitet. „Die technische Gebäudeausstattung des Hallenbads ist im vollen Gange.“ Auch beim Parkhaus sei man „schon deutlich fortgeschritten“, berichtet der Bäder-Chef: „Da geht es auch zügig voran.“ So wird die Decke über dem Erdgeschoß zur Betonierung vorbereitet. Der Zeitplan sehe noch gut aus, meint Frederking: „Auch wenn’s mal Probleme gab, haben sich die immer lösen lassen“. Im Sommer 2018 sollen sich die Pforten des neuen Bads öffnen.

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