Welle der Begeisterung: Die Kinder der Krabbelstube Weihenstephan freuen sich über die „Kutsche“, die ihnen (hinten, v. l.) Einrichtungsleiterin Manuela Seibold, Kinderpflegerin Cornelia Rottmaier und Praktikantin Lisa Westphal von dem Geld eines anonymen Spenders gekauft haben.Lehmann

Anonymer Spender beim Tagblatt

1000 Euro für die Krabbelstube

Freising - 1000 Euro hatte ein Mann dabei, der kürzlich in die Redaktion des Freisinger Tagblatts hereingeschneit kam. Der Freisinger, der anonym bleiben möchte, erklärte, dass er das Geld der Krabbelstube Weihenstephan spenden wolle.

Anlass für die großzügige Geste war eine Aktion der Kita auf dem Marienplatz. Wie berichtet, verkauften die Kinder Stofftaschen, um die Menschen von Plastiktüten wegzubekommen. Die Taschen hatten sie mit Stempeln selbst verziert. Weil der Materialaufwand so groß war, blieb dem umweltbewussten Nachwuchs kein Gewinn, dafür hatten die Kleinen das Herz des anonymen Wohltäters gewonnen: „Ich fand es toll, dass die Kinder die Taschen zum Teil sogar im strömenden Regen verteilt haben.“ Deshalb wolle er ihnen etwas Gutes tun. Die Betreuerinnen sollten den Kindern davon zum Beispiel Eis und Brezen kaufen. Inzwischen sind die 1000 Euro nicht nur in der Kita angekommen, sondern wurden auch schon für eine Neuanschaffung verwendet: Wie Manuela Seibold, Leiterin der Krabbelstube, dem FT berichtet, wurde ein Kinderwagen angeschafft. Vier Kinder passen in die kleine Kutsche. Sie ist daher eine wertvolle Ergänzung zum Sechssitzer, über den die Einrichtung bereits verfügt. Kinderbettdecken will Seibold ebenfalls noch kaufen. Und auch auf Eis und Brezen müssen die Kinder nicht verzichten. Denn den Auftrag des Spenders hat die Leiterin der Krabbelstube nicht vergessen. „Wenn er das möchte, machen wir das natürlich“, sagt sie und lacht. „Wir haben ja jetzt einen neuen Kinderwagen und sind gut ausgerüstet für einen Superausflug.

Manuel Eser

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