Neue Ausleuchtung der Innenstadt

Attraktiv und atmosphärisch

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Freising  -  Den Freisingern wird in ihrer umgebauten Innenstadt ein Licht aufgehen – und zwar ein ganz besonderes: blendfrei, energieeffizient und nicht ohne Effekte. Den „Masterplan Licht“ erhellten den Bürgern am Montag Planer und Stadtverantwortliche. Danach ging’s auf Tour.

Neue Mastleuchten wird es an ausgewählten Standorten in der Stadt geben. Die Hauptstraße wird weitgehend frei von Standleuchten gehalten.

Straßenbeleuchtung ist nicht gleich Straßenbeleuchtung: Das war die große Klammer über dem „Lichtforum“ zu dem die Stadt am Montagabend interessierte Bürger in die Innenstadt geladen hatte. Denn im Zuge des Altstadt-Umbaus wird bis Herbst auch der „Masterplan Licht“ stehen. Der wird, wenn neue LED-Einheiten die Straßen, Ecken und Fassaden beleuchten, die Altstadt künftig in effizienteres Licht rücken. Wie die Vertreter vom Büro „3l Lichtplaner und Ingenieure“ (3lpi) aus München im Pop-Up-Store den knapp 50 Zuhörern erläuterten, wird die neue Beleuchtung der Guten Stube blendfrei das kalte Licht der alten Überspann-Leuchten in der Stadt ersetzen. 

Rund 50 Zuhörer waren in den Pop-Up-Store an der Hauptstraße gekommen, um sich über das Lichtkonzept informieren zu lassen. Auch Stadtbaumeisterin Barbara Schelle (l.) referierte.

Das Wichtigste für Stadtbaumeisterin Barbara Schelle: „Nach fast einem Jahr Planung kann die behutsame Erneuerung der Stadtbeleuchtung stattfinden.“ Das Konzept, das Beatrice Seidt und Florian Zach von „3lpi“ erläuterten, nutzte die bestehenden Überspannleitungen auch für die neuen Lampen. Wie Martin Schulze, zuständig bei der Stadt für die Koordination des Innenstadt-Umbaus ergänzte, wolle man die derzeit bestehenden Mastleuchten entlang der Hauptstraße „soweit wie möglich abbauen.“ „Das Hauptlicht sollen die neuen LED-Strahler von oben bringen. Dabei betonte Beatrice Seidt „die Rhythmik“ des neuen Innenstadtlichts: Kein heller Einheitsbrei sei gefragt, sondern Ausleuchtung mit Akzenten. Dafür sorgen in den runden Leuchten fünf LED-Strahler, die ringförmig ausleuchten – individuell auf den Standort eingerichtet. Was es aber immer gibt: einen Mittelstrahler, der einen Spot nach unten setzt, und damit einen Akzent setzt, der sich wiederholt. Die Altstadtgassen-Wandleuchten werden aus der Tradition des Stadtbilds heraus beibehalten, aber mit der LED-Technik aufgerüstet, wie Martin Schulze erläuterte: „Das ist für die Anwohner vorteilhaft, die künftig weniger von der Außenbeleuchtung gestört werden.“ Beim abendlichen Rundgang durch die Stadt gab es dann einen ersten Eindruck.

An der Unteren Hauptstraße, über der zwei der neuen Leuchtkörper hängen, wurde die bestehende Beleuchtung ausgeschaltet, um die Wirkung der LED zu testen. Urteil der Teilnehmer: angenehm und atmosphärisch. So sollen künftig rund 500 moderne Stand- und Hängeleuchten die Gute Stube zum warmleuchtenden Herz Freisings machen.

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