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Die bestehenden Bahnsteige zwischen den Gleisen 1 und 2 beziehungsweise 3 und 4 sollen von 383 beziehungsweise 386 Meter auf 320 Meter Länge zurückgebaut werden. 

Stadt hat aber einige Anmerkungen

DB-Pläne: Bahnsteige in Freising sollen kürzer werden – und damit sicherer

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Die Bahnsteige am Freisinger Bahnhof sollen verkürzt werden - und damit sicherer. Der Planungsausschuss der Stadt hat zu den DB-Plänen einige Punkte angemerkt.

Freising – Die Bahnsteige am Bahnhof Freising sollen „teilrückgebaut“ – im Klartext: verkürzt – werden und einen neuen, besseren und sichereren Belag erhalten. Der Planungsausschuss der Stadt Freising hat diese Pläne der DB Station & Service AG zustimmend zur Kenntnis genommen, allerdings einige Punkte angemerkt.

Die bestehenden Bahnsteige zwischen den Gleisen 1 und 2 beziehungsweise 3 und 4 sollen von 383 beziehungsweise 386 Meter auf 320 Meter Länge zurückgebaut werden, so sieht es die DB vor. Außerdem sollen die Bahnsteigoberflächen mit einheitlichem Pflasterbelag in Anthrazit belegt werden, um so einen ausreichenden Kontrast zu dem Blindenleitstreifen zu erhalten. Zudem sollen neue Bahnsteigkanten-Abdecksteine mit taktiler und besonders griffiger Strukturierung verlegt werden. Derzeit sei nämlich, so die Bahn, die Kennzeichnung des Gefahrenbereichs in einem Großteil der Bahnsteigoberfläche nicht mehr ausreichend erkennbar. Nicht zuletzt soll die Betonsanierung der Treppenbrüstungen erfolgen.

Die Stadt Freising nimmt diese Planungen „zustimmend zur Kenntnis“. Allerdings hat man einige Anmerkungen und Anregungen, die man der DB Station & Service AG übermitteln wird. Dass die Fläche an der Luitpoldstraße als Lagerfläche für die Baumaßnahme genutzt werden soll, muss mit dem Grundstückseigentümer abgesprochen werden, da dieser der Stadt in einem Erbbaurecht die Fläche nur zum Abstellen von Kraftfahrzeugen überlassen hat.

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Vor allem aber gehe aus den Unterlagen nicht hervor, welche Auswirkungen sich durch die Verkürzung der Bahnsteiglängen auf einen Halt in Freising ergeben. Eine Verkürzung der Bahnsteige dürfe auf keinen Fall zu einer Verschlechterung führen, betont die Stadt. Sie verweist auf eine andere Variante, die nicht den Rückbau der Bahnsteige vorsehe, sondern lediglich eine Absperrung, die die notwendige Bahnsteiglänge von 320 Meter gewährleiste und die nicht benötigten 60 Meter unverändert – also auch ohne erneuerten Belag – belasse. 

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