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Bayerischer E-Transporter für bayerische Wälder: Die Ministerin übergibt flotte Energiesparer

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Das Bild zeigt die Forstministerin  Michaela Kaniber (r.), Vorstandsvorsitzender Martin Neumeyer (3. v. l.) und Forstbetriebsleiter Alfred Fuchs (2. v. l.) freuen sich über die neuen Fahrzeuge.
Mit zwei Transportern steigen die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) in die E-Mobilität ein. Staatsministerin und BaySF-Aufsichtsratsvorsitzende Michaela Kaniber (r.), Vorstandsvorsitzender Martin Neumeyer (3. v. l.) und Forstbetriebsleiter Alfred Fuchs (2. v. l.) freuen sich über die neuen Fahrzeuge. © Ministerium

Die Bayerischen Staatsforsten haben ihre ersten beiden E-Fahrzeuge, die im Wald eingesetzt werden können, vorgestellt. Ministerin Michaela Kaniber war mit dabei.

Landkreis – Zwei Transporter der Marke EVUM markieren den Einstieg des Staatsforstunternehmens in die klimaneutrale Mobilität. Die Fahrzeuge werden im niederbayerischen Ergoldsbach gebaut, der Weg vom Band zum Einsatzort in Freising war also ein kurzer.

Ein bayerisches Produkt

Dass ein bayerisches Produkt nun im Bayerischen Staatswald seinen Einsatz findet, machte Forstministerin Michaela Kaniber stolz: „Unsere Wälder leisten einen enormen Beitrag zum Klimaschutz, allein in Bayern filtern sie jährlich 27 Millionen Tonnen CO2 aus der Atmosphäre. Da ist es nur folgerichtig, auch die Fahrzeugflotte der Bayerischen Staatsforsten in Richtung Klimaneutralität weiterzuentwickeln“, sagte die Staatsministerin bei der Fahrzeugpräsentation. „Dass die Fahrzeuge in Bayern entwickelt und gebaut werden, ist zudem ein schöner Beweis für die Innovationskraft im Freistaat.“

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E-Mobilität ausbauen

Zug um Zug solle „die Elektromobilität bei den Staatsforsten ausgebaut werden, wie der Vorstandsvorsitzende Martin Neumeyer betonte: „Der Klimawandel macht nicht nur den Umbau unserer Wälder notwendig, sondern wird auch die Art und Weise verändern, wie wir uns fortbewegen. Elektroantriebe sind dabei ein großer Schritt in die richtige Richtung,“ betonte Neumeyer.

Das Unternehmen brauche für die Bewirtschaftung der Wälder sehr unterschiedliche Fahrzeugarten: „Wir prüfen den Markt laufend, weitere Anschaffungen sind bereits geplant.“ Die beiden EVUM-Transporter verfügen über Allrad-Antrieb, sind geländetauglich und bieten ausreichend Stauraum für Material und Ausrüstung. EVUM ist aus einem Forschungsprojekt der Technischen Universität München hervorgegangen und fertigt die Transporter an ihrem Standort in Niederbayern.

Die Ausschreibung

Die Transporter wurden im Zuge einer Ausschreibung für jeweils rund 45 000 Euro beschafft. Einsatzgebiete für die Erprobung der Transporter sind der Weltwald bei Freising und das Wildgehege Hufeisen des Forstbetriebs Pegnitz. Die Bayerischen Staatsforsten werden weitere Pilotversuche initiieren, sobald passende Geländefahrzeuge angeboten werden.
ft

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