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Neuankömmlinge gab es in der Domstadt so viele wie noch nie. 

Standesamt präsentiert Zahlen 

Geburten in Freising: 1000er-Marke geknackt

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Sophie und Maximilian: Das sind die beliebtesten Kindernamen in Freising im Jahr 2017. Damit haben die Spitzenreiter aus 2016 ihren Erfolg wiederholen können. Außerdem verkündet das Freisinger Standesamt einen neuen Rekord in Sachen Geburten. Und: Die Zahl der Kirchenaustritte ist wieder angestiegen.

Freising – 1109 Geburten – so viele hat das Standesamt im abgelaufenen Jahr registriert. Das gab Peter Mitterhofer, der Leiter des Freisinger Standesamts, am Dienstag bekannt. 2016 hatte man die Tausender-Marke noch nicht geknackt – damals waren es 980 Babys. Doch eines zeigt sich im Jahresvergleich: So viele Babys wie 2017 gab es in Freising noch nie.

In Sachen Namensgebung könnte man die Domstädter mit einem Augenzwinkern fast als etwas fantasielos bezeichnen: Schon 2016 waren die beliebtesten Namen bei den Mädchen Sophie/Sophia und bei den Buben Maximilian/Max. Auf den Plätzen folgen Dauerbrenner wie Lukas und Jakob oder Emma und Emilia.

Auf der einen Seite beginnt das Leben, auf der anderen endet es: Nicht nur bei den Geburten gibt es Rekordzahlen zu vermelden, auch die Todesfälle sind so hoch wie nie zuvor. Hatte man 2016 noch von 698 Menschen Abschied nehmen müssen, so waren es im vergangenen Jahr 745.

Geheiratet wurde genauso häufig wie 2016: 708 Eheschließungen hat das Standesamt 2017 registriert, im Jahr zuvor waren es 709. 245 Paare haben sich dabei für einen gemeinsamen Familiennamen entschlossen, 224 Frauen nahmen den Namen des Gatten an. Das Standesamt bot im abgelaufenen Kalenderjahr erneut acht zusätzliche Samstags-Trauungstermine für Freisinger Paare an. Außerdem wurden zwei Lebenspartnerschaften eingetragen. Seit 1. Oktober, als die Ehe für alle in Deutschland eingeführt wurde, dürfen außerdem homosexuelle Paare heiraten. In Freising gab sich allerdings in den letzten drei Monaten des Jahres 2017 kein entsprechendes Paar das Ja-Wort. Allerdings haben sich fünf „eingetragene Lebenspartnerschaften“ auf „Ehe“ umschreiben lassen.

Die Zahl der Kirchenaustritte lag vor drei Jahren, 2014, auf einem Rekordhoch mit 415. Während sie im Jahr darauf wieder deutlich zurückgingen (321), ist seitdem aber wieder ein geringer Anstieg zu verzeichnen. 2017 stand die Zahl wieder bei 366. Aufgeschlüsselt sind in den vergangenen 365 Tagen 254 Personen aus der katholischen Kirche, 110 aus der evangelischen und zwei aus sonstigen Religionsgemeinschaften ausgetreten.

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