Eishalle Freising

Belegungsplan eine spannende Partie

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Freising - Viele Begehrlichkeiten, viele Wünsche, aber nur eine Eishalle. Einen Belegungsplan für die Eishalle in Freising aufzustellen, der alle Belange berücksichtigt und alle Nutzer zufrieden stellt, das sei „die Quadratur des Kreises“, sagte Bürgermeisterin Eva Bönig im Kulturausschuss. Referatsleiter Karl-Heinz Wimmer ist dieses Kunststück beinahe gelungen. Beinahe.

Anträge waren eingegangen, Gespräche hatte man geführt – „sehr, sehr viele Gespräche“, so Wimmer im Kulturausschuss. Auf der Basis des Belegungsplans der Saison 2015/2016 hatte Wimmer zunächst folgende Änderungen vorgenommen: Die Zeit für das öffentliche Eisstockschießen sollte am Sonntag auf die Zeit von 9.15 Uhr auf 12.15 Uhr um eine Stunde nach hinten verschoben werden, weil der Zuspruch ab 8.15 Uhr doch sehr zu wünschen übrig gelassen habe. Dieser Verschiebung wäre die Trainingsstunde der Eiskunstläufer am Sonntag von 11.45 bis 12.45 Uhr zum Opfer gefallen. Dafür hätten die Eiskunstläufer am Donnerstagabend die Stunde von 21 bis 22 Uhr zugewiesen bekommen, die bisher von der Hobbymannschaft der Medien Tigers belegt war. Und noch eine Änderung: Am Samstagabend wurden die 105 Minuten für den öffentliche Eislauf von 21 Uhr auf jetzt 17.30 Uhr vorgezogen.

 Die Eishockeyspieler des SEF trainieren stattdessen nicht von 17.30 Uhr an, sondern eben erst ab 19.45 Uhr. Als man über diesen neuen Belegungsplan beinahe schon abstimmen wollte, meldete sich die Fraktion der Freisinger Mitte (FSM) zu Wort: Hans Hölzl, Ricarda Schindler und vor allem Monika Riesch beantragten, dass an einem Werktag die Belegungszeit zwischen SEF und öffentlichem Eislauf getauscht werde. Sprich: An einem Werktag sollte der SEF sein Training nicht erst um 17.30 Uhr starten, sondern zwischen 15.15 Uhr und 17 Uhr abhalten. Die dann abends frei werdende Zeit solle für öffentlichen Eislauf reserviert werden. Auch wenn manch ein Stadtrat skeptisch war, ob der SEF denn für nachmittags überhaupt einen Trainer habe, wurde diesem Antrag mit 9:4 Stimmen stattgegeben. 

An welchem Tag öffentlicher Eislauf und Eishockey-Training getauscht werden, das darf der SEF bestimmen. Und noch ein Antrag wurde mit 9:4 Stimmen abgesegnet. Karl-Heinz Freitag (FW) hatte sein Herz für die Eiskunstläufer entdeckt und formulierte deren Wunsch, die Stunde am Sonntag beizubehalten als Antrag. Denn Eisstockschießen, so Freitag, spreche doch eher ein Zielgruppe an, die „früh unterwegs ist“, so dass man es´bei einem Beginn um 8.15 Uhr wie in der abgelaufenen Saison belassen könne.

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