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Freising bezuschusst Lastenräder: Was Interessierte wissen müssen

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Stellten im Mai ihr Lastenradkonzept vor (v. l.) Barbara Müller (Adler-Apotheke), Klimaschutzmanagerin Marie Hüneke, Sepp Beck (Arbeitsgruppe Energie und Klimaschutz der Agenda 21), Stephan Mokry (Stiftung Bildungszentrum) und Kathi Zanker (Bioladen Lebenskunst). © Lehmann

Mit einem Förderprogramm möchte Freising Anreize zur Änderung des Mobilitätsverhaltens schaffen. Unter welchen Bedingungen es Geld von der Stadt gibt, lesen Sie hier.

Freising – Mit einem speziellen Förderprogramm möchte die Stadt Freising nachhaltige Anreize zur Änderung des Mobilitätsverhaltens schaffen: Durch einen gezielten und durch die Stadt finanziell geförderten Umstieg aufs (Lasten-)Fahrrad sollen Fahrten des motorisierten Individualverkehrs im Stadtgebiet reduziert und der Radverkehrsanteil, auch im gewerblichen Bereich, erhöht werden. Dazu hat die Stadt Freising ein kommunales Förderprogramm für (Lasten-)Fahrräder aufgelegt.

Lokale CO2-Emissionen senken

Das Programm ist Teil des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Freising sowie des Mobilitätskonzeptes „Freising – nachhaltig mobil“ und wurde vom Finanz- und Verwaltungsausschuss im Juli beschlossen. Ziele sind die Verbesserung der Lebensqualität vor Ort durch eine Senkung der lokalen CO2-Emissionen, die Verringerung von Schadstoffemissionen und Feinstäuben im Stadtgebiet sowie durch einen Beitrag zur Lärmminderung im Sinne des Lärmaktionsplans der Stadt Freising.

Der spezielle Effekt einer Verkehrsverlagerung und einer räumlichen Entlastung durch eine Reduzierung des ruhenden Verkehrs soll durch spezielle Anreize für die gemeinschaftliche Lastenradnutzung erzielt werden.

Diese Lastenräder werden gefördert

Gefördert werden elektrische und muskelbetriebene Lastenfahrräder und Fahrradanhänger zum Lasten- oder Personentransport. Zusätzlich gibt es eine Stilllegungsprämie in Höhe von 500 Euro, wenn mit Anschaffung eines Lastenfahrrads oder -anhängers gleichzeitig ein mit Benzin- oder Dieselkraftstoff betriebenes Fahrzeug stillgelegt wird. Grundsätzliche Fördervoraussetzungen sind der Bezug von Ökostrom (bei E-Fahrzeugen) und das Vorlegen eines Angebots von einem Fahrrad-Fachhändler.

Besonderheiten des Freisinger Förderprogramms

Besonderheiten des Freisinger Förderprogramms sind erhöhte Fördersätze für einkommensschwache Haushalte, eine erhöhte Förderung für Fahrzeuge, die nachweislich zum Verleih („Sharing“) zur Verfügung gestellt werden und die Förderung von (baulichen) Maßnahme für den Verleih eines Lastenfahrzeugs im Einzelfall.

Einige Fahrrad-Fachhändler bieten darüber hinaus zusätzlich zur Förderung einen zusätzlichen Preisvorteil in Höhe von drei Prozent bis zu maximal 150 Euro an. Nur einkommensschwache Haushalte erhalten bei der Stilllegung eines mit Verbrennungsmotor betriebenen Fahrzeugs eine finanzielle Förderung bei der Anschaffung eines Pedelecs.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Gewerbetreibende, freiberuflich Tätige, gemeinnützig anerkannte Vereine und Wohnungseigentümergemeinschaften. Je Haushalt und Institution ist maximal ein Fahrzeug bzw. Lastenanhänger förderfähig.

Förderrichtlinen für Lastenräder

Die Förderrichtlinie mit allen Rahmenbedingungen des Förderprogramms sind ab sofort im Internet einzusehen unter klimaschutz.freising.de. Dort gibt es ab 1. September auch alle für die Antragsstellung notwendigen Formulare.

In der Stadt Moosburg gibt es ein solches Konzept ebenfalls. Im Fördertopf sind noch knapp 5000 Euro.

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