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Britische Variante: 22 Mutationsfälle im Landkreis Freising

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Carolyn Krause, Studienassistentin, hält Tupfer für eine PCR-Test in der Hand. Für die Coronavirus-Antikörper-Studie „CORONA-MONITORING lokal“ des Robert-Koch-Instituts werden eingeladene Erwachsene auf Antikörper untersucht, ein Rachenabstrich durchgeführt und zu ihrer Gesundheit befragt.
Mithilfe der Sequenzierung lassen sich bei PCR-Tests Corona-Mutationen bestimmen. Doch das kann Wochen dauern. Symbolbild © Britta Pedersen/dpa/picture alliance

Im Landkreis Freising tauchen immer mehr Fälle der britischen Mutation auf. Einige davon werden im Klinikum behandelt.

Freising - Mehr als 20 Prozent der Coronainfektionen sind laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn inzwischen auf die in Großbritannien entdeckte Variante zurückzuführen. Auch im Landkreis Freising tauchen immer mehr Fälle auf. Insgesamt ist bereits bei 22 Personen die Variante B.1.1.7 nachgewiesen worden. Bei weiteren fünf besteht ebenfalls der Verdacht auf eine Virusvariante. Das teilte das Landratsamt mit.

Vier Mutationsfälle im Klinikum, dazu zwei Verdachtsfälle

Im Klinikum werden vier Personen, bei denen die Virusmutation B.1.1.7 bestätigt wurde, sowie zwei Verdachtsfälle behandelt. Sie alle wurden aus der Klinik Wartenberg nach Freising verlegt. Drei dieser sechs Patienten haben ihren Wohnsitz im Kreis Freising. Indexfälle, bei denen eine mutierte Variante des Coronavirus bestätigt wurde, müssen sich für mindestens 14 Tage in häusliche Absonderung begeben. Um daraus entlassen zu werden, müssen sie mindestens zwei Tage symptomfrei sein und einen negativen PCR-Test aufweisen. Enge Kontaktpersonen müssen in diesen Fällen ebenfalls für 14 Tage in Quarantäne. Diese kann nicht verkürzt werden. ft

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