Sind nominiert: Manuel Huber (l.) steht auf der Landesliste der PARTEI, Daniel Weigelt ist Direktkandidat.
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Sind nominiert: Manuel Huber (l.) steht auf der Landesliste der PARTEI, Daniel Weigelt ist Direktkandidat.

„Wer mich nicht wählt, ist ein Doofmann“

Mit 299 Kanzlerkandidaten im Rennen: Die PARTEI nominiert Daniel Weigelt aus Freising für die Bundestagswahl

  • Andreas Beschorner
    vonAndreas Beschorner
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Die PARTEI Freising hat die Kanzlerfrage bereits geklärt und ihre Kandidaten zur Bundestagswahl gewählt: Daniel Weigelt wurde einstimmig zum Direkt- und Kanzlerkandidaten gekürt.

Freising – Während die Unionsparteien die Frage nach dem Kanzlerkandidaten noch diskutierten und noch bevor die Grünen Annalena Baerbock ins Rennen schickten, hat die Partei Die PARTEI Freising die Kanzlerfrage bereits geklärt und ihre Kandidaten zur Bundestagswahl gewählt. Am Samstag führte die Satirepartei für den Wahlkreis 214 ihre Aufstellungsversammlung durch, bei der Daniel Weigelt (47) aus Freising einstimmig zum Direkt- und Kanzlerkandidaten der PARTEI Freising gekürt wurde. Ihrem Selbstverständnis entsprechend wird die PARTEI bei der Bundestagswahl mit 299 Kanzlerkandidaten antreten, denn jeder Direktkandidat ist auch Kanzlerkandidat.

Zur Vita des Kanzlerkandidaten aus Freising: Weigelt ist in Dresden geboren und sammelte seine ersten politischen Erfahrungen bereits bei den Jungpionieren. Auch künstlerisch betätigte er sich schon in frühen Jahren im Spatzenchor seiner Schule. Er zog 2007 in den Landkreis Freising, 2018 trat er der PARTEI bei. Sein Ziel für die künftige Kanzlerschaft ist: „Alles muss besser werden. Die AfD muss weg.“

Manuel Huber aus Attenkirchen auf Listenplatz 55

Die PARTEI Freising ist aber auch auf der Landesliste Bayern vertreten. Beim Aufstellungsparteitag des Landesverbands Bayern erreichte der 18-jährige Manuel Huber aus Attenkirchen den Listenplatz 55. Huber ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und besucht die elfte Jahrgangsstufe des Camerloher-Gymnasiums in Freising.

Da er vermutlich jünger als alle anderen Bundestagsmitglieder sein wird, ist es in seinem eigenen Interesse, sich für eine junge und zukunftsfähige Politik einzusetzen. „Wer mich nicht wählt, ist ein Doofmann“, sagt er.

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