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Die Coronakrise schlägt auch bei Krones in Freising durch. Jetzt sollen Stellen gestrichen werden.

Mit Hilfe von „Freiwilligenprogrammen“

Corona-Krise: Krones baut weiter Stellen ab

Schlechte Nachrichten für die Belegschaft von Krones in Freising: Der Konzern will coronabedingt weitere Stellen streichen. Einen Plan, wie das geschehen soll, gibt es schon.

Freising - Die Corona-Pandemie und die daraus resultierende Wirtschaftskrise beeinflussen auch die Geschäfte von Krones, dem Hersteller von Anlagen für die Getränke-, Brau- und Nahrungsmittelindustrie, zu dem auch das Werk Steinecker gehört; Vor dem Hintergrund eines zukünftig zu erwartenden Umsatzrückgangs hat das Unternehmen Krones nun entschieden, die Personalstärke weiter anzupassen und sogenannte Freiwilligenprogramme aufzulegen. 

Im Klartext: Mitarbeitern, die 59 Jahre oder älter sind, werden Angebote für einen Eintritt in den Vorruhestand unterbreitet. Krones geht davon aus, im Rahmen dieser Programme in allen deutschen Werken 500 Stellen abbauen zu können. Auch im Ausland wird es ähnliche Programme zum Stellenabbau geben Das Unternehmen komme nicht umhin, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung, neben Stundenreduktion, Abbau von Zeitarbeitnehmern, Kurzarbeit und einem Einstellungsstopp, nun mit Freiwilligen-Programmen Stellen sozialverträglich abzubauen. (ft)

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