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Hier wird getestet: Seit Montag können Landkreisbürger in den beigefarbenen Containern in der Freisinger Luitpoldanlage einen Corona-Abstrich machen lassen. 

In der Luitpoldanlage

153 Anmeldungen für den ersten Tag: Corona-Testzentrum steht seit Montag in Freising

  • Magdalena Höcherl
    vonMagdalena Höcherl
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Statt Marzling jetzt Freising: Seit Montag steht das Corona-Testzentrum des Landkreises in der Luitpoldanlage. Für den ersten Tag hatten sich 153 Personen angemeldet. 

Freising – Das Corona-Testzentrum des Landkreises Freising ist umgezogen: Seit Montag wird – wie berichtet – nicht mehr auf dem BRK-Gelände in Marzling, sondern in der Freisinger Luitpoldanlage getestet. Als Betreiber hat die Aicher Group München GmbH das örtliche Bayerische Rote Kreuz (BRK) und die Johanniter abgelöst. Vor Ort ist man gut gerüstet – auch für den Winter.

Helfer haben Drive-In-Erfahrung

Acht Helfer und ein Gruppenleiter sind seit Montag in der Luitpoldanlage tätig, um Landkreisbürger auf Covid-19 zu testen. „In den ersten Tagen muss sich das Ganze immer ein bisschen einspielen“, erklärt Ulrike Krivec, die bei der Aicher Group für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. „Daher setzen wir immer Personen ein, die schon oft zusammengearbeitet haben und auch Erfahrung mit dem Ablauf in den Corona-Drive-Ins haben.“

Um eine mit dem Auto befahrbare Anlage wie in Marzling handelt es sich in der Domstadt jedoch nicht mehr: Die Luitpoldanlage wurde unter anderem deshalb als Standort ausgewählt, da sie auch für Fußgänger, Radler und Bahnfahrer leichter zugänglich ist. Vor Ort wird also nicht mehr durch Zelte gefahren: Die Testpersonen marschieren durch vom Landratsamt zur Verfügung gestellte Container. Zuerst erfolgt der Datenabgleich, dann wird der Abstrich gemacht. 

Vorab online registrieren

Um lange Wartezeiten zu vermeiden, muss sich jeder, der sich testen lassen will, vorab im Internet unter der Adresse www.coronatest-fs.de online anmelden. „So wollen wir verhindern, dass sich lange Schlangen und Wartezeiten bilden – zum einen wegen des Ansteckungsrisikos, zum anderen wegen der kälteren Temperaturen“, erklärt Robert Stangl, Pressesprecher des Landratsamts. Zudem könne die Aicher Group die Personalstärke dementsprechend anpassen, erläutert Ulrike Krivec.

Bis zu 540 Personen können täglich getestet werden. Am ersten Tag wurden die Kapazitäten noch nicht ausgeschöpft: „Wir hatten 153 Voranmeldungen“, teilt Krivec mit. „Das ist guter Durchschnitt.“

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